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Romane Fantasy - Bann des Blutes

Mercedes Thompson, genannt Mercy, arbeitet als Automechanikerin und wuchs in TriCities bei einem Rudel Werwölfe auf, ist selbst jedoch kein Werwolf, sondern ein sogenannter Walker. Die wahre Macht liegt jedoch nicht bei den Werwölfen, sondern bei den Vampiren. Daher sollte man ihnen möglichst aus dem Weg gehen. Unter den Vampiren findet sich manchmal auch jemand der ganz in Ordnung zu sein scheint. Stefan gehört zu den wenigen. Andererseits hatte er ihr vor etwa einem Jahr aus einer brenzligen Situation geholfen. Mercy schuldet dem Untoten einen Gefallen, den dieser einfordert. In der unauffälligen Gestalt eines Kojoten soll sie ihn in der Nacht zu einem Treffen mit einem anderen Vampir begleiten. Sie opfert arglos ihren kostbaren Schlaf und ihre Gestalt als Kojote soll dazu dienen als Zeuge aufzutreten, ohne dass der andere etwas davon erfährt. So nebenbei erfährt die Walkerin, dass der fremde Vampir von einem Dämonen besessen ist. Das Treffen geht aber so was von in die Hose ... Ein normales Blutbad ist im Vergleich zu dem, welches der Dämon anrichtet, geradezu eine Trockendusche. Mercy und Stefan überleben, wenn man bei Vampiren und anderen Nicht-Menschen davon reden kann, das Blutbad mit viel Glück. Sie kennen jetzt die Gefahr in der die Stadt schwebt, kennen den Gegner und brauchen Hilfe. Mercedes' Werwölfe bieten sofort ihre Hilfe an, doch müssen auch die Vampire überzeugt werden. Das allerdings ist leichter gesagt als getan.

Die Vampire stehen somit im Mittelpunkt der Handlung. Durch den blutgierigen Dämon wird der ganze Roman recht blutig. Die Beschreibung der Vampire sind nicht die weichgespülten Gentleman mit ihren romantischen Gespielinnen. Hier geht es um Blut, Gewalt und Überleben. Die Beschreibungen sind hart, unpersönlich, fast abweisend wirkende Vampire, die dadurch nur glaubwürdiger werden. Und eines ist ganz klar. Sie stehen am Anfang der Nahrungskette, entsprechend werden alle anderen Lebewesen behandelt.

Ein spannendes, dunkles Buch, keine Frage. Am liebsten würde man die weiteren Bücher sofort lesen wollen, doch die erscheinen erst im Laufe dieses und nächsten Jahres. Es sei denn man ist in der Lage, die Bücher im Original zu lesen. Das Buch hat Hand und Fuss, überrascht mit ungeahnten Wendungen. Der logische Handlungsablauf wird nur dadurch unterbrochen, dass der Leser auf der falschen Spur sucht. Tri-Cities ist eine unglaubliche Stadt. Was Patricia Briggs in wenigen Sätzen unterbringt um die Beschreibung loszuwerden, da brauche andere Autoren Seiten. Die Nebenrollen sind durchaus interessant besetzt, wirken aber manchmal zu abgehakt, nach dem Motto, der kam schon mal vor und muss noch mal erwähnt werden. Klasse Buch.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Bann des Blutes

Art: Roman für Romane Fantasy; 415 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2008

ISBN-10: 3-45352-400-4

ISBN-13: 978-3-45352-400-2

Preis: 8 Euro

Kontakt: Heyne

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Letzte Änderung / Last modify: 18.10.2008