Romane - Das Science Fiction Jahr 2007

Qualität Text: - | Qualität Optik: - | Nutzen/Spaß: - | Gegenwert: -
(Wertung in Punkten 1=Schlecht bis 10=Exzellent; 0=Ohne Wertung)

Art: Roman für Romane; 1363 Seiten; Taschenbuch;
Publikationsjahr: 2007
ISBN10:
ISBN13: 978-3-45352-261-9
Preis: 22 Euro
(ca. Preis, unverbindlich, ggf.gerundet)
Kontakt: Heyne
Homepage: www.randomhouse.de/heyne/


Jahr für Jahr, kurz vor der Buchmesse, erscheint das Werk DAS SCIENCE FICTION JAHR aufs Neue. Die beiden Herausgeber Sascha Mamczak und Wolfgang Jeschke präsentieren ein Werk, dass eigentlich mehr Leser verdient. Immer mal wieder hört man Gerüchte, dass das Buch eingestellt werden soll. Jedes Jahr aufs neue freue ich mich darüber, dass der Band wieder einmal mehr erscheint. Inzwischen wurde die Reihe DAS SCIENCE FICTION JAHR mehrfach ausgezeichnet und immer wieder aufs neue für den Kurd-Laßwitz-Preis vorgeschlagen. Auch dieses Jahr liegt wieder ein Klotz auf meinem Schreibtisch, der so schnell nicht gelesen werden kann. Zudem ist es auch eher als ein Nachschlagewerk zu betrachten. Für mich als Fan ist natürlich alles interessant, doch muss ich auch immer wieder auswählen, was ich lesen möchte. Aber ich habe ja eigentlich ein Jahr Zeit, bis die neue Ausgabe auf den Markt kommt.
In der mir vorliegenden Ausgabe für das Jahr 2007 finden wir eines der letzten Interviews, die mit James Graham Ballard vor seinem Tod geführt wurde. Zudem folgt ein Interview mit Robert Charles Wilson, der als Phantastik-Autor für Aufsehen sorgte. Der Schwerpunkt liegt jedoch mit vierzehn Beiträgen beim Thema DAS ENDE EINES GENRES? Weil das Thema alle Jahre wieder angeblich aktuell ist, habe ich dort nicht einmal reingelesen oder auch nur überflogen. Damit mag sich jemand auseinander setzen, der Zeit dafür hat und all diesen Theorienspektakel noch etwas abgewinnen kann. Zwei Rubriken haben immer sofort mein Augenmerk. SCIENCE UND SPEKULATION sowie KUNST. Diese Themen fesseln mich immer wieder, vor allem dann, wenn es darum geht festzustellen, was alte SF-Literatur der Wissenschaft vorweg nahm und welche Kunst sich mit dem Thema SF auseinander setzt. Ein weiteres lesenswertes Kapitel befasst sich mit der Faszination Hörspiel. In den letzten zehn Jahren hat das Hörspiel, für mich sehr überraschend, immer mehr an Gefallen gefunden. Immer mehr kleinere Hörspielverlage treten an, um sich einen Teil des wachsenden Marktes zu sichern und gleichzeitig damit zu wachsen.
Das Buch DAS SCIENCE FICTION JAHR ist sicherlich ein Werk, dass nicht kostendeckend verkauft wird. Zu wenig Menschen beschäftigen sich mit der Science Fiction auf interessiert-wissenschaftlicher Basis. Ich persönlich bin froh über jeden Artikel den ich lesen kann. Leider führt der Informationsaustausch meist nur noch über Artikel oder seltene Veranstaltungen wie die jährlich statt findenden Wetzlarer Phantastik Tage.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.

Erik Schreiber vom Bücherbrief

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