Romane - Gallica 3: Die Stimme der Welt
Der Abschlussband der Trilogie Gallica des Autoren Henri Loevenbruck gefällt mir besser als seine beiden Vorgänger. Es gelingt ihm nicht nur die offenen Handlungsfäden der ersten Roman zusammen zu knüpfen, sondern auch im Stil besser zu werden. Unter Berücksichtigung der beiden Thriller Das Jesusfragment und Das Kopernikus-Syndrom hatte ich mir mehr Spannung gewünscht. Nun, ich habe sie erhalten.
Der Abschlussband gefällt mir sehr gut, die Atmosphäre des Buchs wirkt authentischer als in den Vorgängern, bereichert die Fantasy-Szene und besitzt einen kritischen Weitblick, denn das was er anprangert, wird in seiner Heimat gerade wieder umgesetzt. In Die Weisse Wölfin sprach er sich für einen Schutz der Wölfe in Frankreich aus, seit ein paar Jahren dürfen sie jedoch wieder mit staatlicher Erlaubnis gejagt werden.
Seine Bücher sind, im richtigen Licht betrachtet, mit leiser Sozialkritik versehen. Aus diesem Grund geht leider manchmal die Spannung etwas verloren.
Dies ist eine Rezension aus Der phantastische Bücherbrief dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber. |
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