Romane Fantasy - Der Bund der Alchimisten 4: Der Schatten Gottes

Qualität Text: - | Qualität Optik: - | Nutzen/Spaß: - | Gegenwert: 6
(Wertung in Punkten 1=Schlecht bis 10=Exzellent; 0=Ohne Wertung)

Art: Roman für Romane Fantasy; 478 Seiten; Taschenbuch;
Publikationsjahr: 2009
ISBN10:
ISBN13: 978-3-44224-358-7
Preis: 9 Euro
(ca. Preis, unverbindlich, ggf.gerundet)
Kontakt: Blanvalet


Wie schon im vorherigen Band angedeutet, verlagert sich die Handlung nach Amerika. Benjamin und seine Verbündeten waren gezwungen einen Rückzug anzutreten und nun sind sie genau so gezwungen, den Kampf gegen die Malakim aufzunehmen und zu gewinnen, sollten sie die neu gewonnene Freiheit nicht verlieren wollen. Mit dem Kampf gegen die Malakim steht aber auch gleichzeitig das Schicksal der ganzen Menschheit auf dem Spiel. Sollten die Malakim die Macht übernehmen, ist die Menschheit im günstigsten Fall ein Sklavenvolk.
Benjamin Franklin ist auf dem Weg nach Neu-Paris und scheint doch nichts besseres zu tun zu haben, als im Wald die Ameisen zu studieren und mit Voltaire darüber zu philosophieren. Mag er seine ruhigen Minuten geniessen, denn in Neu-Paris wird er einige heftige Auseinandersetzungen zu bestehen haben. Seine wenigen Verbündeten sind amerikanische Ureinwohner, mit denen er den Kontinent verteidigen will. Das erscheint nicht sehr einfach, denn von Westen her verwüsten die Russen das Land und von Osten kamen die Engländer zurück, um ihre verlorenen Kolonien zurück zu erobern.
Adrienne, als Forscherin in Russland in Ungnade gefallen muss sich um sich selbst kümmern, während sie gleichzeitig versucht zu ihrem Sohn Nicholas zu gelangen. Er führt als Sonnenjunge die Malakim an und scheint nicht zu wissen, was er anrichtet. An der Spitze der Malakim läutet er den Untergang der Menschheit ein. Adrienne will ihn gern von der Unrechtmässigkeit seines Tuns überzeugen.
Und dann steht das bevor, was bereits am Beginn des Buches Erwähnung findet. Die Apokalyse.

Das Ende der vierteiligen Reihe ist für mich gelungen. Es ist durchaus so geschrieben, wie ich es erwartete. Nicht unbedingt in jeder Einzelheit, aber im Abschluss doch schon so wie ich es vorhersah. Das heisst aber nicht, dass der Roman nicht spannend ist. Im Gegenteil, es passieren nacheinander Ereignisse, die den Leser kaum zum Luft holen Zeit lassen. Diesmal stehen die Auseinandersetzungen, vor allem der Kampf mit den Malakim, im Vordergrund. Dennoch bleiben für mich die Figuren wichtiger. Greg Keyes schreibt nicht nur gut, sondern er gestaltet auch seine Figuren mit viel Liebe. Eine fesselnde Erzählung mit philosophischen Gedankenspielen, die vor allem in der Person von Voltaire zum Tragen kommt. Jetzt da die vier Bücher komplett vorliegen könnte man sie in Ruhe am Stück noch einmal lesen.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.

Erik Schreiber vom Bücherbrief

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