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Romane - Der Bund der Alchimisten 1: Newtons Kanone

Die Alternativwelterzählung von Greg Keyes überzeugt erst einmal in der Aufmachung des Buches. Ein leicht düsteres Titelbild, dass sich etwas bearbeitet auf der Rückseite noch einmal wiederfindet und dazu eine interessante Schrift auf bläulichen, genieteten Metallplatten. Da merkt der Leser gleich, es geht in die Vergangenheit der Anfänge der Industrialisierung. Dass es dabei aber auch in eine andere, der unsrigen Welt ähnlichen Welt geht, ist nicht unbedingt sofort klar. Jedenfall ist dies ein interessanter Einstieg in den ersten Band der Reihe DER BUND DER ALCHIMISTEN. Es beginnt mit dem Prolog im Jahre 1681 um dann im Jahr 1720 weiter geführt zu werden. Neben dem Alchemisten Isaac Newton lernen wir aber auch Benjamin Franklin, zehnjährig im Jahr 1716 in Boston kennen, der zum ersten Mal die Kraft der Elektrizität in Form einer Glühbirne kennen lernt. Ihm wird bald klar, dass diese Glühbirnen der Untergang der Kerzenmacher bedeutet. Zwar nicht sofort, aber doch mit der Zeit. Sein Vater hat zumindest ein einsehen und will Ben zu dessen Bruder James in die Lehre als Drucker geben.
Doch zurück zu Isaac Newton, der den Hauptanteil in diesem Buch trägt. Sir Isaac Newton macht aus Alchemie Wissenschaft und hat einen Weg gefunden, das legendäre Quecksilber zu finden und herzustellen. Gerade seine schrecklichen Waffen kommen in den Einsatz, als Frankreich mit England im Krieg liegt. Ludwig der XIV will mittels der Waffen ganz London auf einen Schlag vernichten. Mit dieser Entdeckung nimmt die Alchemie grossen Einfluss an Königshöfe wie in Privathäuser. Seine moderne Technologie, basierend auf seiner Erfindung, hält überall Einzug. trotzdem ist der Haupthandlungsort der Hof von König Ludwig dem XIV in Frankreich.
Was Isaac zuerst nicht wusste, war dass das Quecksilber der Weisen nicht nur die Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser beeinflusst, sondern auch einen Zugang zu einem anderen Universum öffnet. Mit dieser Öffnung sind aber deren Bewohner nicht einverstanden.
Greg Keyes brilliert mit seiner eigenen Welt. Seine Gestalten, die die Welt Leben einhauchen sind plastisch beschrieben. Ihm gelingt es, die Handlungsträger in einer halb-bekannten, halb-erfundenen Welt auftreten zu lassen. Seine Handlungsstränge, einmal um Benjamin Franklin, einmal um Isaac Newton, sind sehr aufregend. Nicht weil unbedingt die 'Action' stattfindet, sondern weil man aus Sicht der jeweiligen Beteiligten neue Personen kennen lernt und damit mehr über die Welt erfährt, in die man sich langsam einliest.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Der Bund der Alchimisten 1: Newtons Kanone

Art: Roman für Romane; 538 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2007

ISBN-10: 3-44224-355-6

ISBN-13: 978-3-44224-355-6

Preis: 9 Euro

Kontakt: Blanvalet

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20