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Romane - Die Schwestern des Mondes 1: Die Hexe

Die Unterwelt, die Anderwelt und die Erdwelt sind eigentlich drei verschiedene Reiche, die dennoch zusammen gehören. Bislang sind sie voneinander getrennt und Reisen zwischen den Welten ist nur über die stark bewachten und gesicherten Portale möglich. Seelenfresser Schattenschwinge ist jedoch der Meinung, es wäre recht angenehm, wenn die Reiche wieder zusammen finden. Dazu müssen nur die Geistsiegel zusammengeführt werden. Gelingt dies, steht einer Eroberung durch seine Dämonen nichts mehr im Weg. Und zwar die Eroberung aller drei Reiche. Denn sind erst einmal die Reiche vereint, ist ein unkontrollierbarer Übertritt zwischen den Welten möglich. Was eine Eroberung vereinfacht.
So gesehen werden die drei Schwestern des AND, Anderwelt-Nachrichten-Dienst, aufgeschreckt, als sich plötzlich Dämonen nach Seattle verirren. Als erstes erwischt es den kleinwüchsigen Jacko. Wobei Kleinwüchsig relativ ist, denn er gehört zur Spezies der Riesen. Andererseits ist die das Wayfarer (welch sinniger Name) nicht nur eine Kneipe, hinter dessen Tresen der tote Zwergriese liegt, sonder es ist auch ein Zugang zur Anderwelt. Die drei strafversetzten Agentinnen, Deliah dŽArtigo, eine Werkatze, Menolly dŽArtigo eine Vampirin und Camille dŽArtigo die Hexe, müssen ihrer Berufung nachgehen und die Invasion verhindern. Das sagt sich leichter, als es getan ist. Es beginnt eine Suche und damit einhergehend eine Art Konkurrenzkampf, wer das auf der Erde verschollene Geistsiegel zuerst entdeckt. Die Suche erweist sich als schwierig und so erhalten die drei Damen nicht nur direkte Hilfe von ihrem Chef, sondern auch von einem Drachen und einem Fuchsdämon. Im Vergleich zu den auf die erde eingefallenen Dämonen stehen sie jedoch scheinbar auf verlorenem Posten. Das um so mehr, als in der Anderwelt ein Bürgerkrieg droht und sie sich keine Unterstützung erhoffen können.

Yasmin Galernorn kommt mit einer anderen Art Phantastik zu uns. Sie gleicht in vielerlei Hinsicht den in Mode gekommenen Vampir-Romanen die in der Jetztzeit spielen und Verbindungen zu anderen Welten oder Wesen aus solchen halten. Trotzdem ist es der Beginn einer Trilogie, die sich erfreulich von den anderen Romane dieser Art absetzt. Die Trilogie um die Schwestern des Mondes ist lesenswert. Buchstabe für Buchstabe.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Die Schwestern des Mondes 1: Die Hexe

Art: Roman für Romane; 397 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2009

ISBN-10: 3-42650-155-4

ISBN-13: 978-3-42650-155-9

Preis: 8.95 Euro

Kontakt: Knaur

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