Romane - Phenomena 1: Die Auserwählten der Prophezeiung

Qualität Text: - | Qualität Optik: - | Nutzen/Spaß: - | Gegenwert: 6
(Wertung in Punkten 1=Schlecht bis 10=Exzellent; 0=Ohne Wertung)

Art: Roman für Romane; 298 Seiten; Taschenbuch;
Publikationsjahr: 2009
ISBN10:
ISBN13: 978-3-42362-397-1
Preis: 8 Euro
(ca. Preis, unverbindlich, ggf.gerundet)
Kontakt: dtv


In einer kalten Winternacht wird in einer Elfenfamilie der Nachwuchs zur Welt gebracht. Es sind die Zwillinge Alak und Ilke die den Eltern Kiri und Harti geschenkt werden. Die Eltern verschweigen dem Unterdrücker Murtokk die Schwangerschaft Kiris. Der Grund liegt darin begründet, dass die Unterdrücker die Elfenkinder in den schmalen Klüften der Berge nach Mineralien suchen lassen. Die Eltern entschliessen sich, die Kinder zum Zauberer Scha-Ra zu bringen, damit sie in seinem Schutz aufwachsen. Es steht geschrieben, dass zwei Elfenkinder zur Welt kommen werden und die schwere Aufgabe übernehmen, ihr Volk zu befreien. Die beiden Zwillinge könnten nicht unterschiedlicher sein. Das Mädchen ist abenteuerlustig und ungebändigt, der Junge ist nachdenklich und zurückgezogen. Der Zauberer Scha-Ra erkennt die Zeichen und deutet sie so, dass nur Ilke und Alak die vorhergesagten Retter der versklavten Elfen sein können. Gemeinsam mit dem Winterbär Arul machen sie sich zu viert auf, das Unglaubliche zu wagen. Es beginnt eine lange Reise, auf der sie sehr seltsame Wesen treffen und immer neue Abenteuer bestehen müssen. Mal finden sie Freunde wie in den Ahram-Männern oder die Minkh-Krieger, dann neue Orte wie etwa die Stadt El-Elem.
Das Buch ist ein sehr lesbares Jugendbuch. Es ist einfach geschrieben ohne Schnörkel und überrascht mit neuen Figuren und einer unverbraucht neuen Welt. Man kann als Leser durchaus verstehen, dass Ruben Eliassen mit dem Debütantenpreis des norwegischen Kultusministeriums ausgezeichnet wurde.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.

Erik Schreiber vom Bücherbrief

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