Romane Horror - Sanguis B. - Vampire erobern Köln

Qualität Text: - | Qualität Optik: - | Nutzen/Spaß: - | Gegenwert: -
(Wertung in Punkten 1=Schlecht bis 10=Exzellent; 0=Ohne Wertung)

Art: Roman für Romane Horror; 416 Seiten; Taschenbuch;
Publikationsjahr: 2006
ISBN10:
ISBN13: 978-3-93824-409-8
Preis: 10 Euro
(ca. Preis, unverbindlich, ggf.gerundet)
Kontakt: Van Aaken
Homepage: www.van-aaken-verlag.de


Blut, lateinisch SANGUIS ist die in den Adern bewegte und gerinnbare Flüssigkeit mit vielen Sonderaufgaben. Es transportiert Gase, Nährstoffe, Wärme, Abfallprodukte und Abwehrstoffe. Es setzt sich aus Blutplasma und Blutzellen zusammen.

Die Erzählung beginnt in Köln und wird dem dortigen Lokalkolorit gerecht, indem es die "Feindschaft" zwischen Köln und Düsseldorf in den Mittelpunkt eines Vampirkrieges stellt. Dabei beginnt alles mit Thomas Baleier, der nach einer durchgemachten Nacht ziemlich fertig aufwacht. Er wollte unbedingt Sex mit Doro, die aber die Freundin von Willem war. Der Rest war weniger lustig, den Willem schlug ihn nieder. Später versucht er Doro zu erreichen, doch erst spät am Abend gelingt es ihm. Ein Besuch bei ihr stellt sein Weltbild völlig auf den Kopf, als er Willems Leiche in Doros Wohnung findet. Dann geschieht es und Doro fällt über ihn her. Und ab diesem Morgen ist Thomas ein Vampir. Er weiss, dass er von Doro angefallen wurde, wer aber Doro auf dem Gewissen hat und sie zu einem Vampir machte, weiss sie nicht.

Ab jetzt wird es eine Geschichte a la Masquerade. Wir finden sehr viele Hinweise auf das Rollenspiel und die entsprechende Literatur dazu. Der einzige Unterschied findet sich darin, dass es anscheinend einen Blutersatzstoff gibt, der die Vampire davon abhält, die Menschen weiterhin anzufallen. Naja, fast. Aber das folgt erst später, nachdem sich überall Vampir-Clans niedergelassen hatten. In Köln gibt es die Herzogin, in Düsseldorf einen der Uralten. Beide halten ihre jeweilige Stadt in den Händen, sind die unumschränkten Herrscher, während die Menschen nichts weiter als Nutzvieh darstellen.

Warum sich der Autor hinter einem Pseudonym versteckt, aber gleichzeitig sein eigenes Konterfei auf dem Buchrücken abdrucken lässt, ist mir ja ein Rätsel. Das Buch im übrigen auch. Stellenweise sehr langatmig, konnte es mich mit der Handlung nicht recht überzeugen. Dass der Autor Erzählungen schreibt, die mir besser gefallen, hat er in diversen Geschichten bereits gezeigt.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.

Erik Schreiber vom Bücherbrief

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