DSA Romane - Welt von Armalion 1: Das Dämonenschiff
Im Hafen des Ortes Sykand läuft ein Schiff ein, wie man es in diesem kleinen Nest mit 300 Einwohnern noch nie gesehen hat. Das ungewöhnliche daran ist, dass sich niemand an Bord zeigt, das Schiff bis an den Kai heran fährt und dort liegen bleibt. Die Stadtoberen schicken die Stadtwache an Bord damit diese nachsehen kann. Doch nach etwas Kampfeslärm vermisst man die Wache. Wieder ist niemand zu sehen. Ein paar mutige Städter machen sich auf dem Weg, ihre Neugier zu befriedigen. Allerdings, ohne heraus zu kommen und den Bürgern zu erzählen, was sie gesehen haben. Auch sie bleiben verschwunden.
Um doch noch zu einer Antwort zu kommen, schickt man den ehemaligen Krieger, Säufer und Schläger Bender los. Wenn der Verlustig geht, ist das nicht sonderlich schlimm. Er geht darauf ein, auf das Schiff zu gehen, denn dann kommt er wieder aus dem Knast raus. Auf dem Schiff sieht er sich einen Haufen Untoter gegenüber. Doch die sind für ihn nicht sonderlich schwer zu besiegen. Er ist ein erfahrener Kämpfer. Bender befreit eine rothaarige Frau, ohne auf den Dämon zu treffen, der in dem Schiff auf seine Einsatzzeit wartet.
Es kommt wie es kommen muss, die rothaarige Frau wird als Opfer auserkoren, damit die Städter eine Schuldige haben.
Hat man gehofft, in ARMALION und dem dazugehörigen Buch etwas wie WARHAMMER zu finden, wurde man sehr schnell enttäuscht. Die Erzählung bleibt sehr schnell hinter dem erhofften zurück. Der vorliegende Roman hat keinerlei Unterschied zu anderen Romanen der Serie DAS SCHWARZE AUGE. Der Roman an sich ist spannend geschrieben, aber die Armeen fehlen.
Das Einzige, was nicht gefiel war, Harald hat keine Ahnung von DAS SCHWARZE AUGE und deren Namensgebung und Hintergrund. Vergisst man, dass es ein Spielewelt-Roman ist, dann bleibt noch etwas spannendes übrig.
Dies ist eine Rezension aus Der phantastische Bücherbrief dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber. |
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