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Final Fantasy XI 2: Der Sternenschwur

Die Welt von Vsns'diel befindet sich in Aufruhr. Die kriegerischen Stämme der Beastmen erheben sich. In den Händen der Orks befinden sich inzwischen mächtige Kriegsmaschinen, mit denen sie umgehen und Eroberungen durchführen können. Der im Hintergrund tätige Schattenlord scheint zu einem entscheidenden Schlag ausholen zu wollen. Die Stämme der Hume, Galka und Tarutaru sind in Gefahr, durch die Schergen des Schattenlords vernichtet zu werden.
Der siebzehnjährige Alfred, genannt Al, ein Krieger des Stammes der Hume und seine Freunde machen sich auf, dem Gegner die Stirn zu bieten. Auf dem Weg zu den Orks entdecken sie, deren Fertigkeit mit Schiesspulver umgehen zu können. Die Orks benutzen eine Art Panzer, mit dem sie Tod und Verderben bringen können. Sie entschliessen sich, das Fort der Orks zu stürmen. Bei diesem Angriff erfahren sie noch weitere Einzelheiten, die sie befähigen der unbekannten Spur zu folgen. Gleichzeitig wollen sie aber den Bauplan des Panzers zum Himmelsturm bringen.

Die Welt von Final Fantasy ist ganz klar abgegrenzt zwischen Gut und Böse. Die Schwarz-Weiss-Malerei kommt hier voll zum Tragen. Das ist auf den ersten Blick kein Nachteil, zumal bei einem Spiel die Parteien klar sein sollten. Bei einem Roman ist das noch annehmbar, wenn die Handlung dementsprechend rasant ist.
Der Verlag Panini Books bzw. Dino hat sich einen guten Namen gemacht mit Büchern, die zu Computerspielen und Videospielen erscheinen. In der Hauptsache bin ich sehr zufrieden damit. Allerdings bin ich mit dem Buch nicht sehr zufrieden. Wobei ich glaube, es liegt an den Übersetzern. Schon der zweite Satz ärgerte mich.
"Al und seine Kameraden befanden sich auf einer Oase." Seite 7.
AUF. Leider gibt es noch einige weitere sprachliche Fehltritte. Das machte für mich das Lesen des Romans zu einem nicht sonderlich positiven Leseerlebnis..
Gut waren die farbigen Charakterstudien von Eiji Kaneda. Damit konnte der Leser sich sehr schnell mit den Figuren auseinandersetzen, möglicherweise sogar damit identifizieren. Gut auch die Qualität des Buches. Selbst die Handlung und der Grund der Queste waren für mich durchaus akzeptabel. Dann doch lieber Everquest aus dem gleichen Verlag.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Final Fantasy XI 2: Der Sternenschwur

Art: Roman für Final Fantasy; 300 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2006

ISBN-10: 3-83321-456-2

ISBN-13: 978-3-83321-456-1

Preis: 10 Euro

Kontakt: Panini
Homepage: www.paninicomics.de

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20