drosi.de | Rezensionen | WarCraft | Krieg der Ahnen 1 oder 4: Die Quelle der Ewigkeit
WarCraft - Krieg der Ahnen 1 oder 4: Die Quelle der Ewigkeit

Der Tod ihres verehrten Generals Lord Ravencrest hat den kämpferischen Nachtelfen einen schweren Schlag versetzt. Die Nachtelfen können den Dämonen nur schlecht Einhalt gebieten. Sie sind nicht in der Lage, allein gegen den Dämonenlord zu bestehen. Neltharion, der schwarze Drache, hat dank der Dämonenseele die mächtigen Clans der Drachen in alle Winde verstreut. Und der dunkle Dämonenlord Archimonde steht mit seiner Brennenden Legion kurz vor dem Sieg über Kalimdor. Die Bewohner des Landes leiden unter dem unaufhaltsamen Bösen, aber sie ahnen nicht, dass sich aus den Tiefen des Brunnens der Ewigkeit ein Schrecken von noch nie gekanntem Ausmaß erheben wird. Um die verluste der Nachtelfen auszugleichen, sind sie gezwungen, mit anderen Wesen eine Allianz zu bilden. Daher greifen sie auf die Hilfe von Tauren, Furbolgs und sogar Zwergen zurück. Die primitiven Völker, wie der neue Führer der Nachtelfenarmee, Lord Stareye, sie nennt, sind eigentlich unter der Würde der Elfen. Ja dem Lord steht die offene Verachtung ihnen gegenüber ins Gesicht geschrieben.

Der junge Druide Malfurion setzt alles auf eine Karte, als es darum geht, seine Geliebte Tyrande aus der Gewalt von Königin Azshara zu befreien. Der Weg führt aber nur über eine vollständige Vernichtung der brennenden Legion. Weil er aber keinen anderen Weg sieht, macht er sich auf, die Drachen zu suchen und wieder zu vereinigen. Mit ihrer Hilfe wäre es ein leichtes, die Gegner aus dem Land zu werfen. Das Gelingen seiner Absicht hängt letztlich davon ab, ob er dem schwarzen Drachen Deathwing die Dämonenseele stehlen kann.

Sehr schön ist diesmal vor allem Illidan. Der Leser erfährt viel über ihn und seinem Hintergrund, er erfährt, warum Illidan zum Beispiel sein Augenlicht verlor. Und doch wird er, wenn nötig, 10.000 Jahre im Kerker verbringen. Andere Figuren werden etwas in den Hintergrund gedrängt oder sind plötzlich ganz verschwunden.

Der Abschlussband der Trilogie führt die einzelnen Handlungsfäden zusammen, die nun ein fein gesponnenes Netz einer phantastischen Erzählung geworden sind. Nachdem Richard A. Knaak in der ersten Trilogie, deren zweiter Band von Christie Golden geschrieben wurde, noch Probleme mit der Welt hatte, kann er die WoW-Spieler mit dieser Trilogie überzeugen. Seine Personen sind immer noch ein wenig blass geschildert, die Eigenschaften, mit denen sie ausgestattet sind, sind ebenfalls nun sagen wir unausgereift. Seine packenden und lebensecht beschriebenen Schlachtszenen, vor allem mit den Drachen, sowie die plastisch beschriebenen Hintergründe machen das aber alles Wett. Zumindest schafft der Autor es, die Atmosphäre sehr gut zu schildern und die handelnden Personen darin überzeugen zu bewegen. Bevor Richard Knaak sich mit Romanen für die World of Warcraft Welt auseinander setzte, schrieb er für die Serie Dragonlance. Daher dürfte er für viele Leser kein Neuling sein. Dies ist der fesselnde Abschlussband zum Videogame von Blizzard Entertainment.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



www.DRoSI.de
die beste Adresse,
seit es Rollenspiele gibt
© Copyright by Dogio
Erik Schreiber vom Bücherbrief
von www.spaet-lese-abend.de
Mehr zum Thema
Links zum Thema
Diesen Artikel kaufen

Diesen Artikel kaufen

Qualität Text
Qualität Optik
Nutzen/Spaß
Gegenwert
Wie wird gewertet?

Name: Krieg der Ahnen 1 oder 4: Die Quelle der Ewigkeit

Art: Roman für WarCraft; 409 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2005

ISBN-10: 3-83321-202-0

ISBN-13: 978-3-83321-202-4

Preis: 10 Euro

Kontakt: Panini Comics
Homepage: www.paninicomics.de

[Dieses Fenster schließen]

5155 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Rezensionen bei drosi.de
Please note:
The names of all or most of the games and their logos on the subsequent pages are trademarks or registered trademarks of the owning company. Any use on this or subsequent pages should not be misconstrued as a challenge to said trademarks, nor as an attempt to infringe upon any copyrights that may be owned by said companies.
The drosi.de content and database is © 1998-2008 by Uwe 'Dogio' Mundt.
Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20