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Romane Fantasy - Osiris 1: Baum des Lebens

Der junge Schreiber Iker befindet sich an Bord eines Schiffes. Er ist nicht freiwillig an Bord. Er wurde entführt und soll nun die Opfergabe sein mit der die Götter besänftigt werden sollen. Der Pharao selbst so scheint es, soll die Expedition, samt der Entführung und Opferung Ikers angeordnet haben. Doch es kommt anders. Ein Sturm kommt auf und ehe Iker geopfert werden kann zerschellt das Schiff. Iker verliert das Bewusstsein und erwacht auf einer kleine Insel. Er ist der einzige Überlebende.
Tage vergehen ehe ein Schiff auftaucht und Iker an Bord nimmt. Keinen Moment zu früh, da kurz nach dem Verlassenen der Insel, diese untergeht.
Auf dem Festland schließt sich der Junge einer Karawane an und kommt in seinen Heimatort Theben. Er erfährt dort, das sein Pflegevater gestorben ist. Das Testament, dass Iker als Begünstigen vorsieht, ist verschwunden. Nur eine Nachricht ist Iker von seinem Pflegevater geblieben, der ihn einst als Waisenjunge aufgenommen hat: Er soll in den Schlangengau gehen und einer Bestimmung entgegen, von der er noch nichts weiß.
Auf dem Weg wird Iker überfallen. Schwer verletzt wacht er auf einem Bauernhof wieder auf und wird dort gesund gepflegt. Doch nach seiner Genesung verlangt der Bauer von ihm, dass er seine Schuld abarbeitet.
Die folgende Zeit verbringt er auf dem Hof und geht verschiedenen Arbeiten nach. Er kann dabei auch dem Ritual zum Getreidefest beiwohnen und trifft auf den Pharao Sesostris.
Sesostris hat große Probleme. Der Lebensbaum, Osiris Akazizie stirbt ab. Damit droht der Untergang Ägyptens, denn Osiris war der erste Souverän des Landes und legte das Fundament für das Pharaonentum. Er wurde ermordet, doch die Ägypter glaube, das er den Tod besiegt hat und nun in einer Akazie auf dem Grab wiedergeboren wurde.
Sesostris will nun in Abydos einen Tempel und eine ewige Ruhestätte errichten. Somit will er den Lebensbaum retten. Die Priester sind überzeugt, das das grüne Gold aus dem sagenumwobenen Land Punt die Lebenskraft der Akazie stärken könnte.
Unterdessen wandern fünf Männer durch die Wüste. Ihr Anführer wird nur als Prophet bezeichnet und er will die Menschen von der ägyptischen Tyrannei befreien und sie zu Wohlstand und Glück führen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Er schreckt sogar vor Mord nicht zurück. Durch seine geschickten Fragen und Predigten gelingt es ihm aber immer mehr Leute um sich zu scharren. Schließlich kann er gefasst werden und wird zum Tode verurteilt, doch durch eine List kann er fliehen.

Fazit:
Christian Jacq hat einen faszinierend und spannenden Roman geschrieben. Schon zu Beginn hat man das Gefühl wieder im alten Ägypten zu sein. Nach Ramses ist ihm wieder einmal ein ganz vortrefflicher Zyklus gelungen.

Autoreninfo:
Wie kaum ein anderer kennt sich Christian Jacq (Jahrgang 1947) im Reich der Pharaonen aus. Er zählt zu den herausragenden Ägyptologen unserer Zeit, sein Grundlagenwerk über die Pharaonen wurde von der Académie française ausgezeichnet. Seine Romane, allen voran der große Ramses-Zyklus, wurden weltweit vierzig Millionen Mal verkauft, was ihm den Beinamen "Pharao der Auflagen" eingebracht hat. Auch in seiner Osiris-Tetralogie erzählt er auf der Basis historischer Fakten.


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Thomas König
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    Name: Osiris 1: Baum des Lebens

    Art: Roman für Romane Fantasy; 448 Seiten; Taschenbuch;

    Publikationsjahr: 2005

    ISBN-10: 3-80902-494-5

    ISBN-13: 978-3-80902-494-1

    Preis: 13 Euro

    Kontakt: Piper
    Homepage: www.piper-verlag.de/

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    Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20