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Romane Fantasy - Sohn des Zauberers

Es ist nicht einfach, wenn man ein Jugendlicher ist und ständig von Langweile geplagt wird. Da kommt man schon mal auf dumme Ideen. Wenn man nun, wie Nick Stixby, der Sohn eines Zauberers ist, werden diese Ideen auch schnell umgesetzt. Daher ist es nicht sonderlich verwunderlich, wenn die Löffel sich plötzlich in Frösche verwandeln.

Sein Vater, der Zauberdoktor der Königin, Dr. Charles Stixby, ist ein sehr beschäftigter Mann und kümmert sich recht wenig um seinen Sohn. Daher ist er oft mit seinen Freunden unterwegs. Sein bester Freund ist jedoch Henry, der Lieblingsenkel von Königin Viktoria. Frisch aus der schottischen Kur trifft er sich mit Nick. Beide fliegen zu dem Käfig mit den Werwölfen, die sie eigentlich nicht aus der Nähe betrachten sollten. Und schon ist es wieder Henry, der leidet. Er wurde von einem Werwolf gebissen und wie jeder weiss, sind die Bisse tödlich. Durch diese Unachtsamkeit von Nick verliert sein Vater die Stellung am Hof, die sofort durch den Wissenschaftler Stafford Sparks eingenommen wird. Sparks hasst alle Arten von Zauberei und Magie und hätte es gerne, wenn alle Zauberer verschwinden würden.

Nick's Tante Pearl konnte Henry vom Biss des Werwolfes heilen. Dort sollten die beiden etwas länger bleiben. Doch Nick und Henry können "entfliehen". Auf der Suche nach einem sicheren Platz werden die beiden gefangen genommen. Sie landen mit vielen anderen Kindern in einem Tunnelwerk, da Stafford Sparks mit ihrer Hilfe die Bank von England überfallen will. Er will Herrscher der britischen Inseln werden. Doch sein Ziel steigt ihm ein wenig zu Kopf.

Es ist wohl gerade Mode, so ähnlich wie "Harry Potter" zu schreiben. Jedenfalls gibt es zurzeit jede Menge Bücher um Zauberlehrlinge und Hexentöchtern. Daher fällt es nicht immer leicht, ein paar eigenständige Bücher zu finden, die nicht allzu viele Anleihen bei "Potter" machen. Die Geschichte um Nick, der noch ein paar Weitere folgen werden, ist gut gelungen. Die Personen sind nett geschildert, kommen den Kindern von nebenan recht Nahe. Autor Stephen Elbolz ist mit seiner Geschichte voll im Trend der Zeit. Er hat ein paar nett Einfälle, doch bei vielen habe ich ganz andere Erinnerungen in Verbindung. Als Jugendbuch in jedem Fall lohnenswert zu lesen. Und wenn die Kinder nach "Potter" rufen, kann man ihnen auch mit "Nick Stixby" antworten.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Sohn des Zauberers

Art: Roman für Romane Fantasy; 254 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2006

ISBN-10: 3-59650-847-9

ISBN-13: 978-3-59650-847-1

Preis: 12 Euro

Kontakt: Fischer
Homepage: www.fischerverlage.de

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20