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Romane Fantasy - Papavear - Der Ring des Kreuzritters

Die eigentliche Vorgeschichte zu Papavera ist die, wie Burg Falkenstein abfackelt und der einohrige Burgherr und seine Frau im Feuer umkommt. Lediglich sein Sohn kann gerettet werden und wird zur Nachbarburg Prunn gebracht und von der dortigen Burgherrin an Kindes statt aufgezogen. Jahre später, Papavera ist bereits selbst Vater, wird er von Friedrich dem II. zum Kreuzzug aufgefordert.

Seine Tochter Veronika, von der Mutter Vera genannt, wurde wegen ihres feuerroten Haarschopfes nur Papavera gerufen, genau wie ihr Vater, denn Papavera heisst roter Mohn. Nun ist ihr Vater auf dem Kreuzzug und Veronika Herrin von Falkenstein. Das Leben meint es nicht gut mit ihr, schon gar nicht erwachsene Neider. Papavera wird wegen ihres feuerroten Haares als Hexe angeklagt und muss sich fortan vor der heiligen Inquisition verstecken. Vom ganzen Reichtum auf der Burg bleibt ihr nur ein goldner Ring mit den Insignien ihres Vaters, den sie in einer Höhle fand. Vera denkt, dass der Ring ein Beweis dafür ist, dass ihr Vater nicht nur wegen Friedrich sich dem Kreuzzug anschloss. Sie beschliesst, sich auf die Suche nach ihrem Vater zu machen und schlägt sich zuerst einmal bis Venedig durch. In Venedig steckt sie in der Klemme und der jüdische Junge David wird zu ihrem Retter. Mit Davids Hilfe gelangt sie in das Heilige Land, wo sie rätselhaftes über einen rothaarigen Araber hört. Ihre such nach ihrem Vater führt sie quer durch das Heilige Land mit der Hauptstadt Jerusalem, bis hin in die Wüste, wo sie endlich ihren Vater wieder in ihre Arme schliessen kann.

E. W. Heine ist bekannt geworden durch seine historischen Romane. Dieser Stilrichtung ist er treu geblieben, nur das Zielpublikum ist wesentlich jünger geworden. Herr Heine schafft es mit Papavera eine spannende Geschichte aus der Zeit Friedrichs des II. zu erzählen. Seine Hauptdarstellerin Veronika kommt in dieser Erzählung einer wirklich lebenden Figur sehr nahe. Es würde mich nicht wundern, wenn er dem Mädchen Eigenschaften mitgab, die er bei tatsächlich existierenden Personen erlebt hat. Spannend geschrieben, schön zu lesen.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Papavear - Der Ring des Kreuzritters

Art: Roman für Romane Fantasy; 380 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2006

ISBN-10: 3-57012-912-8

ISBN-13: 978-3-57012-912-8

Preis: 16 Euro

Kontakt: cbj / Bertelsmann
Homepage: www.randomhouse.de

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20