drosi.de | Rezensionen | Romane Fantasy | Klippenland-Chroniken 4: Twig - Fluch über Sanktaphrax
Romane Fantasy - Klippenland-Chroniken 4: Twig - Fluch über Sanktaphrax

Der allerhöchste aller Akademiker ist Linius Pallitax. Seine Tochter Maris fühlt sich von ihm etwas vernachlässigt, erst recht, als sein alter Freund Windschakal ihn besucht. Der Himmelspiratenkapitän ist so etwas wie ein Onkel zu Maris und sie freut sich natürlich, ihn zu sehen. Die Freude ändert sich jedoch sehr schnell, als Linius Pallitax seinen Freund bittet, seinen Sohn Quint in seiner Obhut zu lassen. Quasi als Gehilfen. Als er jedoch zu Captain Windschakal sagt, er würde auf ihn achten, wie auf einen eigenen Sohn ist Maris tief gekränkt. Ihr Vater widmet ihr schon so gut wie keine Zeit und nun soll sie den Rest noch mit dem Sohn des Himmelspiratenkapitäns teilen. Das geht ganz und gar nicht. Daher ist sie erst einmal sehr abweisend zu dem Jungen, der gar nicht versteht, warum sie so ist. Aber das ist alles nebensächlich, weil die Beiden kurz darauf zusammenarbeiten müssen, da das Verhalten des obersten Akademikers sich sehr stark verändert. Tief im Innern des fliegenden Felsen, der die Akademien der Wissenschaftler beherbergt, gibt es ein geheimes Labor und er hat es gefunden. Der Allerhöchste Akademiker von Sanktaphrax verschwand immer wieder in der Nacht, auf der Suche nach dem Labor. Am Morgen kehrte er aus dem Felsenlabyrinth verletzt und verstört zurück. Doch das Labor birgt ein grosses, böses, Geheimnis. Maris und Quint sind dabei, das Geheimnis zu lüften und hoffen gleichzeitig, ihrem Vater zu helfen.

Sanktaphrax ist eine geheimnisvolle Welt, von der nur so viel bekannt ist, wie die Karte auf den ersten Doppelseiten zeigt. Mit Paul Stewart und Chris Riddell fanden sich zwei Männer, die wunderbar aufeinander eingespielt sind. Was Paul Stewart in Worte kleidet, setzt der Zeichner Chris Riddell in wunderbare Strichzeichnungen um. Die Erzählung wird dadurch wesentlich plastischer, die seltsamen Wesen werden vorstellbarer und die Hauptpersonen vorbildlicher. Dabei mag man diese Wortwahl wörtlich nehmen. Obwohl über das Klippenland sehr wenig bekannt ist, wird es mit der Beschreibung sehr viel lebendiger als ein Land, das man selbst kennt und bereiste. Sanktaphrax ist nur ein kleiner Teil des Klippenlandes, nämlich der, des fliegenden Felsens. Dennoch hatte ich das Gefühl eine weite unerforschte Welt vor mir zu haben. Der vierte Band von Twig erzählt nichts über ihn, sondern über seinen Vater Quint, den späteren Captain Wolkenwolf. Wir machen mit diesem Buch einen weiteren Schritt in die Vergangenheit des Klippenlandes, dass wir bereits mit Twig kennenlernten. Er lernt Maris kenne, die später sogar seine Frau wird. Die ganze Geschichte ist dann aber auch der Grund, warum der Schleimschmeichler so bestimmend für Twigs Leben wird. Die fesselnde Erzählung hebt sich von den letzten beiden durchaus positiv ab. Zum einen wird dem Leser ein Einblick in die Welt der Akademiker erlaubt, zum anderen tauchen neue, unverbrauchte Figuren auf, zum anderen wird ein Wenig aus der Vergangenheit geplaudert.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



www.DRoSI.de
die beste Adresse,
seit es Rollenspiele gibt
© Copyright by Dogio
Erik Schreiber vom Bücherbrief
von www.spaet-lese-abend.de
Mehr zum Thema
Links zum Thema
Diesen Artikel kaufen

Diesen Artikel kaufen

Qualität Text
Qualität Optik
Nutzen/Spaß
Gegenwert
Wie wird gewertet?

Name: Klippenland-Chroniken 4: Twig - Fluch über Sanktaphrax

Art: Roman für Romane Fantasy; 383 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2005

ISBN-10: 3-55137-378-7

ISBN-13: 978-3-55137-378-6

Preis: 17 Euro

Kontakt: Sauerländer

[Dieses Fenster schließen]

5155 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Rezensionen bei drosi.de
Please note:
The names of all or most of the games and their logos on the subsequent pages are trademarks or registered trademarks of the owning company. Any use on this or subsequent pages should not be misconstrued as a challenge to said trademarks, nor as an attempt to infringe upon any copyrights that may be owned by said companies.
The drosi.de content and database is © 1998-2008 by Uwe 'Dogio' Mundt.
Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20