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Romane Fantasy - Der dunkle Pfad

Menschen und Zor waren einst verbitterte Feinde. Inzwischen sind etwa achtzig Jahre vergangen und nur noch Sergej Torijos lebt. Die legendäre 'Dunkle Schwinge', Admiral Marais, und seine Weggefährten sind tot. Dennoch entschlossen sich einige seiner Nachfolger, seinen Weg weiterzugehen und bei den Zor zu leben.
Die Gefahr, die Menschen und Zor gleichermassen bedrohen und sie zu Freunden werden liessen, nimmt konkrete Formen an. Sie werden als 'Overlords' oder 'Vuhl' bezeichnet und sind scheinbar mit starken gedanklichen Kräften ausgestattet. Die Gedankenkraft ermöglicht es ihnen fremd Wesen zu beeinflussen. Das zeigt sich besonders beim Angriff auf die Flottenbasis Cicero. Die Overlords sehen Menschen ähnlich aus und können nur durch den ausserordentlichen Mut und dem Handlungsgeschick der Kommandantin vertrieben werden. Der Sieg wird teuer erkauft und Cicero muss dennoch evakuiert werden. Commander Jackie Laperriere hat deshalb ein Kriegsgerichtsverfahren zu erwarten. Andererseits gerät sie dabei in Ereignisse, die sie für die Zor zu einem mythologischen Helden werden lassen. War es früher Admiral Marias als "dunkle Schwinge" ein Vertreter der Zor-Mythologie, ist sie ein Vertreter des Zor-Gottes es'li. Dementsprechend gelten die Overlords als Vertreter des esGa'uYal, dem Täuscher und dem Bösen der Zor schlechthin.

Dadurch, dass sich William Hunt in diesem Roman sehr viel mehr mit der Mythologie der Zor und vor allem mit dem alten Helden Qu'u beschäftigt, fehlt die reine Science Fiction. Die Geschichte der Zor ist interessant, aber in ihrer ganzen Art hätte ich sie lieber in einem Fantasy-Roman gesehen. Wie dem auch sei. Es ist immer schwierig einen zweiten Roman zu schreiben, wenn man es darauf anlegt, eine Trilogie zu schreiben. Anders ist es, wenn man eine Geschichte schreibt und nicht darauf achten muss, wie viele Teile es werden. Dann sind die Handlungsstränge komplexer, es bilden sich keine Leerläufe, die auf das Ende im dritten Teil hinarbeiten müssen. Trotzdem gefällt mir die Geschichte die William Hunt uns vorstellt gut. Jetzt kommt es nur darauf an, dass ein guter Abschluss erfolgt.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Der dunkle Pfad

Art: Roman für Romane Fantasy; 444 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2006

ISBN-10: 3-45352-226-5

ISBN-13: 978-3-45352-226-8

Preis: 9 Euro

Kontakt: Heyne
Homepage: www.randomhouse.de/heyne/

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20