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Romane SciFi - Saga Der Sieben Sonnen 04: Gefallene Sonnen

Zu Beginn des 22. Jahrhunderts verlassen die Menschen das Sonnensystem. Sie stoßen dabei auf eine gigantische Apparatur, die es ermöglicht, Gasriesen in Leben spendende Sonnen umzuwandeln. Doch wer hat diese Apparatur erbaut? Mit GEFALLENE SONNEN legt Kevin J. Anderson den vierten Roman seiner atemberaubenden SAGA DER SIEBEN SONNEN vor. Der vorliegende Roman ist solide wie die drei vorhergehenden Romane aufgebaut. Aber auch viel zu ähnlich. Wieder einmal eine Liebesgeschichte, wieder einmal ein Angriff auf die Hanse und ihre Kontore und Raumschiffe. Wieder einmal... Andererseits bringt er wieder seine vielschichtigen mit Einzelheiten aufgefüllte Einblicke in fremde Welten und Kulturen. Das Buch ist gut geschrieben. Doch an vielen Stellen wirkt es in bezug auf die genannten Einzelheiten ein wenig langatmig und zäh.

In der Galaxis tobt ein brutaler Krieg. Die Hydrogern kämpfen gegen die Faeros. Mehrere Sonnen werden in diesem Krieg zerstört, verlöschen und sind damit der Untergang ganzer Systeme, die ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden. Spätestens mit der Zerstörung werden die Planeten selbst zerstört oder fliegen aus ihren Bahnen und beginnen ein Wandererdasein. Betroffen ist auch eine der sieben Hauptsonnen der Ildiraner, die der Zentralwelt ihr Licht spendet. Die Ildiraner hoffen nun, mit den Hydrogern verhandeln zu können, damit ihre Zentralwelt und damit sie selbst, überleben kann. Die Möglichkeiten, mit den Gegnern in Kontakt zu kommen sind gering. Aus diesem Grund lastet alle Hoffnung auf der jungen Osira'h. Sie ist die Tochter der grünen Priesterin Nirah. Nirah verfügt über grosse Geisteskräfte, die Telepathie. Aber bis es soweit ist, muss sich der Imperator der Ildiraner zuerst mit einem Zwist mit seinem Bruder auseinander setzen. Rusa'h rebelliert gegen den amtierenden Jora'h. Diese Rebellion droht in einen Bruderkrieg auszuufern.

An anderer Stelle sind die verbündeten Menschen beschäftigt. Die kosmische Hanse (uups - ein Begriff aus der Perry Rhodan Serie), die terranische Hanse sucht mit allen Mitteln nach neuen Waffen, um die Hydrogern zu bekämpfen. Das fällt nicht leicht, da diese Spezies in den Tiefen von Gasriesen lebt. Rein theoretisch kämen die Hydroger mit allen anderen Lebewesen gut aus, weil sie die einzigen sind, die diesen Lebensraum bewohnen und keinerlei Revierkämpfe auftreten müssten. Aber da war ja das dumme ausprobieren einer Waffe, die die Hydroger als feindlichen Akt einstuften. Die Menschen versuchen nun mit den Hinterlassenschaften der Klikiss neue Waffen zu entwickeln. Unter anderem sogenannte Soldaten-Komps, die sich aber plötzlich gegen alles stellen. Ebenso wie tausende von Robotern, die bis dahin in Verstecken lagerten und sich gegen Menschen und Ildiraner gleichzeitig erheben.

An anderer Stelle findet man aber nun Hilfe, die man eigentlich so nicht erwartet hatte. Seit die Hydroger einen Hain mit intelligenten Bäumen zerstörten, setzten sich alle anderen in Bewegung, um schliesslich auf der vernarbten Erde mit den anderen intelligenten Bäumen zusammen zu treffen. Dieses letzte Kapitel setzt Hoffnung und Vertrauen in eine Zukunft, die verloren zu sein schien. Und damit ist es das Happy End für einen Roman, der erst auf den letzten zweihundert Seiten richtig rasant wurde.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Saga Der Sieben Sonnen 04: Gefallene Sonnen

Art: Roman für Romane SciFi; 655 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2006

ISBN-10: 3-45352-187-0

ISBN-13: 978-3-45352-187-2

Preis: 15 Euro

Kontakt: Heyne
Homepage: www.randomhouse.de/heyne/

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20