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Science Fiction - Sternenjäger 1: Der Delta-Code

Kate hat einen kleinen Sohn mit Carl und beide sind irgendwie auf der Flucht. In ihrer kleinen Wohnung im San Franciscoer Elendsviertel haben die drei aber keine Ruhe. Während Carl und Klein-Jimmy zum Einkaufen gehen¸ wird Kate ermordet. Das Killerkommando ist auch hinter Carl und Jimmy her. Doch Carl kann die meisten des Kommandos töten und mit dem Kleinkind entkommen. Irgendwie schafft er es¸ dass er und der Junge für die nächsten Jahre überleben können¸ ohne dass weitere Leute auf sie aufmerksam werden.

Mittlerweile feiert Jim Endicott seinen sechzehnten Geburtstag. Er möchte unbedingt zur Sternenflotte. Er ist wild entschlossen dorthin zu gehen¸ auch gegen den Willen seiner Eltern. Gerade sein Vater ist dagegen. Jim bewirbt sich dennoch und sendet seinen genetischen Code und den seines Vaters mit den üblichen Bewerbungsunterlagen ab. Jim hat damit unwissentlich sich und seinen Vater verraten. Plötzlich haben höchste Regierungsstellen Interesse an den beiden und natürlich auch wieder die Killerkommandos. Das Geheimnis¸ das Vater Carl vor ihm verbirgt¸ liegt tief in Jims Vergangenheit. Schliesslich gelingt Jim die Flucht und mit Hilfe einer Sternenflottenagentin versucht er hinter das Geheimnis zu kommen. Scheinbar hängt alles von seinem genetischen Code ab und der Botschaft¸ die dahinter steckt.

Ich bin von William Shatner viel gewohnt. Vor allem¸ dass er schreiben lässt und nur seinen Namen hergibt. Zumindest finde ich bei dieser Erzählung keine Hinweise auf das Mitwirken des Ehepaar Reeve-Stevens. Vielleicht liegt es an der neuen Übersetzerin oder an der Danksagung bei Bill Quick¸ wer immer das ist.

Nun die Idee ist nicht neu. Ein wenig Cyberpunk¸ ein wenig Star Trek ein wenig Space Opera. Manchmal ein wenig brutal¸ so wie Shatner seine TEK-Romane nie schrieb. Unterschwellig bemerkt man sehr viel Gewalt¸ die irgendwie dazu passt. Der Roman ist sehr energiegeladen. Spannend aber nicht sehr anspruchsvoll. Mal sehen wie die anderen Teile werden. Genug lose Handlungsstränge gibt es¸ die noch nach einem Verknüpfungspunkt suchen.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Sternenjäger 1: Der Delta-Code

Art: Roman für Science Fiction; 333 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2002

ISBN-10: 3-45321-365-3

ISBN-13: 978-3-45321-365-4

Preis: 8 Euro

Kontakt: Heyne
Homepage: www.randomhouse.de/heyne/

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20