Krieg der Sterne - Episode 2: Angriff der Klonkrieger
Die Hauptstadt Coruscant der Republik ist gleichzeitig Planet und Stadt. Denn der Planet besteht aus nichts anderem. In / auf Coruscant residiert der gesetzgebende Senat¸ der aus allen Bewohnern der Republik durch planetare Vertreter gebildet wird. Man könnte fast meinen¸ eine intergalaktische EU vor sich zu haben. Der Vorsitzende des Senats ist der Oberste Kanzler in Person von Palpatine. In der Republik steht nicht alles zum besten und so bekämpfen einige Separatisten die Republik. Um die Krise¸ die der Kanzler herbeiredet zu meistern¸ will er Notstandsgesetze und entsprechende Vollmachten¸ die dazu führen¸ ihn zu einer Art Alleinherrscher zu machen.
Ein Anschlag auf Königin Amidala führt dazu¸ dass der inzwischen neunzehnjährige Jedi-Padawan als Bodyguard dienen soll. Dabei verliebt sich der junge Jedi¸ wieder einmal¸ in die Königin. Die Gegner von Königin Amidala sind der dunklen Seite der Macht verfallen und sowie die Königin und ihre Leibwächter dies erkennen¸ sind sie in noch weitaus grösserer Gefahr als vor dem Anschlag.
Die Erwartungen an das Buch sind hoch¸ weil es zum einen¸ Episode I als Buch und Film weiterführen¸ zum anderen¸ weil es den Film Episode II nacherzählen soll. Dieser Spagat kann nur gelingen¸ wenn in der Erzählung Lücken gefüllt werden¸ die im Film blieben. Trotz manchmal recht zerhackt wirkenden Sätzen¸ die R. A. Salvatore benutzt¸ im Gefolge von zu häufigen Wortwiederholungen bleibt die Geschichte dennoch spannend. Ein Gutteil der düsteren Stimmung der dunklen Seite der Macht wird erfolgreich dem Leser übermittelt. Viele Einzelheiten finden im vorliegenden Roman eine logische Erklärung. Die Zusammenhänge nachvollziehbarer.
Dies ist eine Rezension aus Der phantastische Bücherbrief dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber. |
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