Romane Fantasy - Guin Saga 3: Die Schlacht von Nospherus
Kaoru Kurimoto, japanische Literaturkritikerin, begann Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts ein sehr ehrgeiziges Projekt. Sie entwickelte die GUIN-SAGA, mit der Vorstellung, eines Tages einhundert Bände damit zu füllen. Inzwischen sind in Japan ungefähr neunzig Romane erschienen. Der unglaubliche Erfolg setzt sich inzwischen weltweit fort. Inzwischen erscheint die Reihe in englischer Sprache und wird von dort weiter ins Deutsche übertragen. Die Schriftstellerin Kaoru Kurimoto lebt in der japanischen Hauptstadt Tokio, wo sie an weiteren Romanen und an einem Musical der GUIN-SAGA arbeitet.
Guin, das ist der Held, der Hüne mit der Leopardenmaske flieht zu den Sem. In seiner Begleitung befinden sich seine beiden Schützlinge Rinda und Remus. Sie warnen die Affenmenschen vor einem Krieg. Die immer näher rückende und Angst erzeugende Armee der Lady Amnelis ist wahrlich nicht zu ignorieren. Die untereinander verfeindeten Stämme der Sem haben nur geringe Chancen. Es wird ihnen nicht gelingen allein die Ritter von Mongaul aufzuhalten. Aus diesem Grund macht sich Guin auf den gefährlichen Weg zu den Logann. Er will die riesenhaften Bergbewohner um Beistand zu bitten. Das geht aber nur, wenn er sie überzeugen kann, dass Lady Amnelis und ihrer Ritter von Mongual nicht bei den Affenmenschen halt machen, sondern die ganze Welt unter ihre Gewaltherrschaft bringen will. Gleichzeitig erkennt Lady Amnelis die Gefahr. Wenn sich die affenartigen Sem zusammenschliessen und auch noch Unterstützung erhalten, sind ein grosser Teil ihrer Planungen nutzlos. So entschließt sich die ehrgeizige Amnelis, das Land der Affenmenschen so schnell wie möglich anzugreifen.
Der dritte in Deutschland erschienene Band ist fast so etwas wie die ‚Aufwärmmonster' im Rollenspiel. Mit dem Angriff auf die Sem werden der Welt Tatsachen vor Augen gehalten, die dazu dienen, diese in Angst und Schrecken zu versetzen. Wie immer wird es jemanden geben, der denkt, wenn wir uns ruhig verhalten, wird sie uns nichts tun. Doch das ist ein Trugschluss, dem sich die Helden und Feiglinge in dem Buch hingeben können. Der Leser in Europa weiss es besser. Da kommt eine Lawine ins rollen und wir sehen erst die ersten kleinen Steinchen. Abenteuerliche Fantasy, die es lohnt zu lesen.
Dies ist eine Rezension aus Der phantastische Bücherbrief dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber. |
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