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Romane Fantasy - Das Licht des Orakels

Bryn ist das sechste Kind und einzige Tochter eines Steinhauers aus Uste. Uste ist ein kleines Dorf¸ von dem Bryn später behauptet¸ es ist so klein¸ dass es in der grossen Halle des Orakeltempels Platz hätte. Bryn ist eine Tagträumerin¸ die zu nichts zu gebrauchen ist. Sie sieht zudem Dinge¸ die sonst niemand sieht. Heimlich lernt sie beim Dorfpriester lesen und schreiben. Eines Tages erscheint Renchald im Dorf¸ seines Zeichens Meisterprediger und Herr über den Tempel des Orakels. Mit seinem Tross sucht er Mädchen wie Bryn¸ um sie als Helferinnen¸ vielleicht sogar als Priesterinnen ausbilden zu lassen. In seiner Begleitung findet sich Clea¸ die hochmütige Tochter von Lord Barton Errington. Das verwöhnte Mädchen entpuppt sich schnell als die böse Gegenspielerin zu Bryn und macht ihr in der Folgezeit das Leben schwer. Gemeinsam reiten sie zurück nach Amarkand¸ wo der berühmte Tempel steht. Ihr weg führt sie durch eine Wüste und nur Bryn gibt der verdurstenden Frau ihre Wasserflasche.

Nach einiger Zeit als Novizin kommt die Zeit der Ausbildung als zukünftiger Priesterin oder Priester¸ denn auch Männer verrichten hier ihre Dienste. Mit ihren Weissagungen sorgen sie für den guten Ruf des Tempels¸ seinen Ruhm und letztlich auch den Reichtum.

Und Reichtum macht Korrupt und Machtgierig. Davon ist auch Renchald der Meisterprediger nicht ausgenommen. Als er bemerkt¸ dass die Weissagungen von Bryn aussagekräftig genug sind¸ ihn in seiner Position zu bedrohen¸ wird sie von einem Fluch belegt.

Der Rest des Buches geht darum¸ dass Bryn sich mit ein paar Freunden daran macht¸ die Macht des Meisterpriesters zu brechen und wieder Gerechtigkeit in das Tempelleben einzuführen. Victoria Hanley schrieb ein schönes Fantasy-Jugendbuch¸ dass in meinen Augen wohl eher an Mädchen gerichtet ist. Andererseits sind ein paar schöne Ideen darin enthalten¸ die manch anderen Autor neidisch werden lassen können. Die Autorin sprüht vor Ideen¸ ihre Handlung ist zielgerichtet auf ein Ereignis ausgerichtet das ihre handelnden Personen mit einigen Irrungen und Wirrungen auch erreichen. Was mir zudem gefällt¸ ihre Welt beschränkt sich auf den Teil¸ den auch die Karte anzeigt. Es ist nicht wichtig was sonst noch an anderen Stellen des Landes geschieht. In der kleinen Abgeschlossenen Welt des Tempels kommt jeder zum Tempel. Man muss nicht weit reisen um Fremde kennen zu lernen.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Das Licht des Orakels

Art: Roman für Romane Fantasy; 357 Seiten; Taschenbuch;

ISBN-10: 3-40780-958-1

ISBN-13: 978-3-40780-958-2

Kontakt: Beltz & Gelberg
Homepage: www.beltz.de/

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20