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Romane Fantasy - Drachenkämpfer von Sarkkhan: Drachenblut - Herzblut - Die Drachenbotschaft

Jakkin lebt seit dem Tod seines Vaters als unfreier Knecht auf der Farm von Meister Sarkkhan. Die Farm ist jedoch keine x-beliebige, sondern eine Drachenfarm und unser fünfzehnjähriger Held würde liebend gern einen Kampfdrachen besitzen. Damit könnte man angeben. Held sein. Und mit dem Geld das man bei den Drachenkämpfen gewinnt könnte er dazu benutzen, sich von Meister Sarkkhan freizukaufen. Jakkin entwendet daraufhin einen kleinen Drachen, um ihn in der Wüste aufzuziehen, zu trainieren und ein Drachenkämpfer zu werden. Da ihm sein Herr und Meister auf die Schliche kommt, braucht er einen Freund oder eine Freundin, die ihm behilflich ist. Die geheimnisvolle Akki wäre dazu bereit. Aber er fragt sich natürlich ob er ihr trauen kann. Jakki gelingt es, den Drachen, den er inzwischen grossgezogen hat, mit in die Arena von Austar zu bringen. Dort trägt er einen Kampf aus mit einem grossartigen Sieg als Resultat. Jakkin gelingt es damit, sich von Meister Sarkkhan freizukaufen. Er bleibt trotzdem bei Sarkkhan als Drachentrainer und Züchter. Herzblut ist dabei, ihr erstes Gelege auszubrüten und man wettet, wieviele der Drachen ausgebrütet werden und wieviele der Drachen überleben werden. Als sich schliesslich fünf junge Drachen zeigen ist Jakkin überglücklich.
Die Freude an seiner Freiheit währt nicht lange. Als Trainer von Herzblut, so heisst der Drache inzwischen, und Freund von Akki gerät er in eine politische Auseinandersetzung. Bei Sarkkhan taucht ein Mann namens Golden auf, der von seiner Tochter Akki berichtet, die sich einer Rebellengruppe anschloss um als Spionin zu arbeiten. Jetzt ist sie verschwunden. Er misstraut dem Fremden, bis er einen Brief von Akki erhält. Das Ränkespiel, zu dessen unfreiwilliger Hauptrolle er gedrängt wird, macht ihn zu einem Hauptverdächtigen in einem grauenvollen Anschlag.

Die Trilogie liegt zum ersten Mal vollständig in einem Buch vor, was dazu führt, einen Ziegelstein in der Hand zu halten. Fast 1.000 Seiten sind nicht gerade dünn und leserfreundlich. Das Problem ist dabei die Klebebindung, da löst sich dann doch schon mal die eine oder andere Seite. Das mindert die Güte der Trilogie ganz und gar nicht. Es macht viel Freude, dieses Buch zu lesen und man mag es nur ungern aus der Hand legen. Jane Yolen hat es in der Hand, eine Geschichte flüssig, spannend und immer wieder überraschend zu schildern. Selbst wenn man bedenkt, diese Trilogie ist fast zwanzig Jahre alt, bleibt genug übrig um zu sagen, sie ist aktueller denn je. In ihrem Buch geht es um Freundschaft, Zuneigung, Vertrauen. Werte die des öfteren von den Eltern nicht an ihre Kinder vermittelt werden können. Gerade aus diesem Grund scheint mir diese Fantasyerzählung auf geradem Weg, eine klassische Erzählung zu werden.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Drachenkämpfer von Sarkkhan: Drachenblut - Herzblut - Die Drachenbotschaft

Art: Roman für Romane Fantasy; 936 Seiten; Buch;

ISBN-10: 3-40774-017-4

ISBN-13: 978-3-40774-017-5

Preis: 12 Euro

Kontakt: Beltz & Gelberg
Homepage: www.beltz.de/

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20