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Romane Fantasy - Drenai 9: Waylander der Graue

Attentäter und Auftragsmörder Waylander ist der Beste seines Fachs und hat sich zur Ruhe gesetzt. Fast, denn das Buch beginnt mit dreizehn Söldnern, die ein Bauernhof überfallen und bis auf ein kleines Mädchen alle nieder metzeln. Von den Leuten um Camran überlebte keiner. Der Waylander ist zurück. Er lebt weitab von Drenan und damit von seinen Feinden. Er war es einfach Leid, sich ständig in neue Schwierigkeiten zu bringen. Statt dessen will er nun ein wenig Ruhe haben. Ein neues Leben aufbauen. Sein Freund und Verwalter Matze Chai kümmerte sich während seiner Abwesenheit um sein Geld und hat daraus ein kleines Vermögen gemacht. Waylander liess sich ein kleines Schloss bauen und kaufte Ländereien des Herzogs von Kydor an. Als Herrscher über ein kleines Reich ist er zwar gerecht, aber unnachgiebig. Das meiste Geld macht Waylander jedoch nicht durch die Ländereien und deren Erträge, sondern damit, dass er anderen Adligen Geld gegen Zins leiht. Weil einige von ihnen nicht in der Lage oder Willens sind, das geliehene Geld zurückzuzahlen macht er sich mit seiner harten Art, gegen sie vorzugehen, wenig Freunde. In seinem Schloss fühlt er sich als gehasster Mann nicht gerade wohl.
Das ändert auch nichts daran, dass er in seine Bibliothek viele Gelehrte einlädt, die sich dort weiterbilden können. In seinem Leben tritt jedoch eine Wandlung ein, als die Priesterin Ustarte mit ihren Schülern bei ihm auftaucht. Sie warnt den ehemaligen Meuchelmörder vor einer grossen Gefahr. Ihren Äusserungen entnimmt er, dass in den Ruinen von Kuan Hador das Böse erwacht. Angeblich lebten dort früher mächtige Magier, die sich mit den Dämonen der Finsternis verbunden hatten. Wegen ihrer Gefährlichkeit wurden die Magier von der Erde verbannt. Mit der Zeit sei aber der bann brüchig geworden und manch einer hätte nachgeholfen, um seine Vorteile daraus zu ziehen. Waylander hört sich daraufhin um und findet unter den Reisenden Stimmen, die das Gesagte unterstützen. Dämonen sollen sich bereits in Kuan Hador herumtreiben und auch vor dem Umfeld nicht halt machen. Waylander bittet seine Gefährten Kysumu, YuYu Liang und Keeva, ihn zu begleiten. In ihrem Besitz die mächtigen Rajneeschwerter, die noch eine wichtige Rolle spielen werden. Dies verspricht ein Abenteuer zu werden, das die Langweile der Sesshaftigkeit vertreibt.
In Kuan Hador stellen sie fest, sie müssen nicht nur gegen Dämonen aus einer anderen Welt kämpfen, sondern auch gegen Adlige, die sich mit ihnen verbündeten. Die unwahrscheinlichen Kräfte der Dämonen sind jedoch die, die am gefährlichsten sind, nur die besonderen Rajneeschwerter können ihnen Einhalt gebieten. Die Ränkespiele der Adligen sind die hinterlistigsten Kräfte, denen sich die Freunde ausgesetzt sehen. Nun gilt es, das Tor zu schliessen.
Waylander ist ein interessantes spannendes Buch, dass aber sehr allein dasteht. Man hat zuerst den Eindruck eine blutige Metzelei vor sich zu haben und David Gemmell hat diesen Roman nur geschrieben, weil man ihn darum gebeten hat. Es fehlt ein wenig das Gefühl, sich in der Welt der Drenai zu befinden. Ein wenig verkrampft. Ein Einzelband, der ohne Drenai auch ausgekommen wäre.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Drenai 9: Waylander der Graue

Art: Roman für Romane Fantasy; 492 Seiten; Taschenbuch;

Publikationsjahr: 2006

ISBN-10: 3-40420-555-3

ISBN-13: 978-3-40420-555-4

Preis: 9 Euro

Kontakt: Bastei Lübbe
Homepage: www.bastei-luebbe.de

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20