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Magazine - Blätter für Volksliteratur (3)

Es ist schön¸ von einem Verein zu hören¸ der mit seinem Geld umgehen kann¸ sogar etwas erwirtschaftet und es dann dem Verein wieder zurückgeben kann. Gemeint ist der Verein der Freunde der Volksliteratur¸ der mit der neuesten Ausgabe seiner Vereinsschrift den doppelten Umfang anbietet. Die Nummer drei der Vierteljahresschrift¸ des Jahres 2007 bietet damit wesentlich mehr an Informationen als die üblichen Ausgaben.
Doktor Peter Soukup¸ seines Zeichens Obman und Hauptschriftleiter des Vereins¸ beginnt mit einem Bericht über australische Heftromane. Unter dem Titel Aliens¸ Badmen & Detectives stellt er den australischen Gegenpol zu den deutschen Heftromanen vor. Heinz Pscheidt bereichtet über Rolf Torrings Abenteuer im Internet. Dabei stellt er fest¸ dass dort nicht alles seine Richtigkeit hat. Selbst Wikipedia ist mit Fehlern behaftet. Seiner kurzen Betrachtung folgt Christian Heermann mit einem Beitrag über die Heftchenserie des Cliff Aeros. Von diesen Heften hatte ich noch nie gehört¸ aber ich bin ja auch kein Sammler (mehr). Meine Interessen galten der Phantastik seit 1960. Werner Kocicka hilft meinem Wissen etwas mehr auf die Sprünge¸ denn er erzählt über 100 Jahre deutscher Heftroman. Das Fragezeichen hinter der Aussage bezeugt schon¸ dass man sich nicht ganz sicher ist¸ wann der erste deutsche Heftroman auf den Markt kam. Mit Volk ans Gewehr erzählt der bekannte Autor und Sammler Heinz J. Galle über Heftromane im Dienst des Krieges. Sax Rohmer¸ der Autor des Dr. Fu-Manchu wird von Gerd Frank vorgestellt. Den Autor kenne ich nur aus Taschenbüchern des Luther Verlages. Christian Heermann ist erneut vertreten¸ diesmal mit dem Thema der Heftroman in der DDR. Unter dem Titel Groschenhefte in der DDR erzählt er dem Leser einiges zu diesem Thema. Heinz Hohwiller berichtet in seinem literarischen Leichenschmaus über längst vergessenes. Oder fast. Auch Heinz Pscheidt glänzt mit einem zweiten Beitrag. Diesmal geht es um Rolf Torrings Kollegen Bob Barring. Vom Krimi zum Western geht es bei Werner G. Schmidtke. Tom Prox und andere Witwer werden mit ihrem leben in den Heftromanen vorgestellt. Zum Schluss erzählt J. J. Preyer über Sherlock Holmes¸ J. M. Simmel und die Bären-Bücher.
Alles in allem ein lesenswertes Vereinsheft. Wer mehr darüber erfahren will¸ kann dies unter der Adresse von Dr. Peter Soukup¸ Mengergasse 51 in 1210 Wien.

Dies ist eine Rezension aus
Der phantastische Bücherbrief
dem monatlich erscheinenden Newsletter vom Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber.



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Name: Blätter für Volksliteratur (3)

Art: Magazin für Magazine; 48 Seiten; Heft;

Publikationsjahr: 2007

Kontakt: Verein der Freunde der Volksliteratur

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Letzte Änderung / Last modify: 2008-01-20