Mjöllnirs Erben

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Name: Mjöllnirs Erben (Markus Gerwinski)

Art: SciFi-Roman, 148 Seiten, Taschenbuch,
farbiges Cover

Preis: 15,90 DM

ISBN: 3-931164-43-8

Kontakt:
Verlag MG
Am Grabengäßchen 23
56220 Kettig
FAX: 02637 940 618
EMail: mgverlag@-SPAMSCHUTZ-aol.com

Schreibstil & Qualität

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Illustration & Aufmachung

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Lesespaß

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Preis / Gegenwert

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Diese Rezension hat wahrlich lange auf sich warten lassen, was aber weniger an dem Roman als an dem von mir beauftragten Rezensenten lag. Nun habe ich den Roman, nachdem er endlich wieder in meinen Händen war, selbst zur Brust genommen. Erstaunlicherweise (normalerweise brauche ich für Romane wesentlich länger) habe ich Mjöllnirs Erben innerhalb von nur drei Tagen verschlungen.

Der Roman macht als Paperpack erstmal nicht allzuviel her, auch die Cover-Bilder von einem in die Erde einschlagenden Kometen erwecken erst einmal nicht allzuviel Lust zum Lesen. Hat man diese Hürde jedoch erst einmal überwunden so führt der Autor den Leser tiefer in die Geheimnisse um den mysteriösen Kometen Mjöllnir ein, der 2021 durch seinen Einschlag 80% der Erdbevölkerung dezimierte.
30 Jahre später formiert sich unter den Überlebenden die geheimnisvolle konspirative Gruppe der Erben Mjöllnirs, die begabten Menschen einen Weg aufzeigen wollen die Nachwirkungen des Kometen durch außerirdische Lehren effektiv zu nutzen.
Nathan, die Hauptfigur der Geschichte, ist fasziniert von der Historie um Mjöllnir und bekommt durch das plötzliche Auftauchen eines verschollenen Raumfährenmoduls plötzlich die Gelegenheit, mehr über die Zeit vor dem Kometenabsturz zu erfahren. Auch die Erben üben einen nicht zu unterschätzenden Reiz auf ihn aus, der auch in ihm das latente Erbe des Kometen freisetzt...

Markus Gerwinski hat mit Mjöllnirs Erben eine spannende Geschichte geschrieben, die nur eines ist: zu schnell vorbei. 140 Romanseiten sind für 16.-DM wahrlich nicht allzu viel, aber die geringe Auflage treibt den Preis und lesenswert bleibt der Roman allemal.
Der Roman selbst treibt ein interessantes Spielchen mit dem Leser, indem er kapitelweise zwischen zwei sich parallel durch das Buch ziehenden Zeitphasen hin- und herwechselt. Dadurch wird jedoch gekonnt ein Spannungsbogen initiiert, von dem man spätestens nach dem ersten Drittel des Buches unweigerlich mitgerissen wird.

Dogio the Witch

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