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Sternenwelt

- Rechtssystem -

Allgemeines

In Sternenwelt existieren viele Rechtssysteme. Sie sind abhängig von der Lage des jeweiligen Planeten, bzw. von der dort lebenden oder herrschenden Rasse. Auf der angegebenen Sternenkarte fallen die Rechtssysteme in die folgenden Bereiche
Das Gebiet des Sternenrats
Die Planeten Terra (Heimatplanet der Homanter), Luna II (Heimatplanet der Mutans), Hobwerg (Heimatplanet der Gilings), Darius (Heimatplanet der Xeres & Sitz des Sternenrats) Eso X (Heimatplanet der Selener), sowie Goti, Hirt, Cil.
Das Gebiet der Leguas
Den Heimatplaneten Lilet der Leguas und die Planeten Ler, Pirl, Ka, Vor, Dar, Ol.
Das Gebiet der Veruser
Den Heimatplaneten Chamälio der Veruser und die Planeten Ypsas, Goling, Vulor, Dirat, Fatam, Illtor.
Das Gebiet der Nobelar
Den Heimatplaneten Enig und die Planeten Siggur, Alpar, Sabar, F10, Gulink, Dextro, Fantom, T10, Fials.
Das neutrale Gebiet
Der ganze Rest.

Rechtssystem des Sternenrats

Das oberste Gremium ist der Senat. Ihm stehen im Präsidium vor
der gewählte Präsident der Homanter, der gewählte Präsident der Mutans, der auf Lebenszeit eingesetzte Präsident der Xeres, der gewählte Lord der Clan-Lords der Gilings und ein Vertreter der Selener. Der Vertreter der Selener wird nicht gewählt. Da bei den Selener jeder streng nach der Logik entscheidet, ist dieses nicht nötig. Ein Vertreter der Selener ist allerdings immer anwesend. Außerdem sind die Leiter der Megakonzerne, sowie der Hohepriester der Standardkirche vertreten.
Weiterhin sitzen im Senat einzelne Delegationen der im Sternenrat vertretenen Rassen, diese sind gleichberechtigt. Allerdings hat das Präsidium ein Veto-Recht.
Der Senat erläßt die Gesetze, die im Gebiet des Sternenrats gültig sind, dennoch ist jeder im Sternenrat vertretene Planet autonom.
Das führt dazu, daß die Homanter und Mutans eine voll ausgereifte Demokratie haben, während die Xeres eine Demokratie haben, in denen weibliche Xeres so gut wie keine Rechte haben. Auch sind Duelle unter Xeres keine Seltenheit, wenn es sich um ihre Ehre handelt. Rituelle Duelle sind daher auf Darius erlaubt.
Das Rechtssystem der Gilings besteht aus den Großfamilien, denen ein Clan-Lord vorsteht. Der jeweilige Clan-Lord ist daher für seinen Clan das Recht.
Streitigkeiten zwischen verschiedenen Clans regeln die jeweiligen Clan-Lords. Es hatte lange gedauert bis die Clan-Lords den Lord der Clan-Lords gewählt hatten. Zumindest ist jede Familie aus dem der Lord der Clan-Lords nicht stammt immer für Neuwahlen. Glücklicherweise schaffen es die Gilings mittlerweile immer einen Lord der Clan-Lords in den Senat zu entsenden.
Die Selener dagegen haben kein richtiges Rechtssystem, da sie aufgrund der strengen Logik jeden möglichen Konflikt untereinander sofort lösen.
Der Senat des Sternenrats hat bisher folgende absolute Grundregeln beschlossen
- keine Benachteiligung von Lebewesen
- alle Planeten sind politisch autonom
- der Einsatz von Waffen, welche nicht dem TechGrad entsprechen, ist verboten
- Hilfe zu leisten ist Pflicht
- Erforschung bei Konfrontation mit dem Unbekanntem ist Pflicht
- Freibeuterei ist verboten, Freibeuter werden geächtet, aus dem Sternenrat ausgestoßen und für vogelfrei erklärt. Kopfgelder auf Piraten sind immer legal.
- Zuständig für die Verurteilung ist entweder die betreffende Bodenstation des Sternenrats oder die Orbitalstation, soweit es sich um Raumangelegenheiten handelt.
- PSI und MaTra-Kräfte dürfen nur eingesetzt werden um Hilfe zu leisten oder sich selbst zu verteidigen, aber nie um sich persönlich Vorteile zu verschaffen. Die Bestrafung ist die gleiche wie bei Freibeuterei.
- Schmuggel und Fehlen von Papieren (Lizenzen) wird mit hohen Geldstrafen belegt (evtl. auch mit Beschlagnahmung der Ware).

Sonderstellungen im Rechtssystem

Duelle
Duelle sind allgemein nicht erlaubt, allerdings werden sie aufgrund der Xeres geduldet. Es gibt keine vorgeschriebenen Regeln, obwohl stillschweigend gewisse Traditionen hierbei übernommen worden sind.
Fordert der Beleidigte jemanden zum Duell heraus, so sollte man immer wissen, daß der Beleidigte das Recht hat Ort, Zeit und Waffe zu bestimmen. Die Sekundanten (jeder Duellant hat einen Sekundanten) bestimmen, ob diese Forderungen fair sind.
Bei einem Duell ist es üblich, sobald jemand besiegt ist, aufzuhören (z.B: Der Gegner ist entwaffnet oder ähnliches). Der Gegner kann sich auch ergeben. Es gibt aber auch Formen des Duells, die erst mit dem Tod eines Duellanten aufhören. Wann ein Duell als beendet angesehen werden soll, wird ebenso wie Ort, Zeit und Waffe vorher ausgemacht.
PSI und MaTra
PSI- und Matraanwendungen zu illegalen Zwecken oder nicht ethischen oder moralisch vertretbaren Zielen sind strafbar. Sie werden nach allgemeinem Brauch vor Gericht wie folgt bestraft
Bei der ersten Anwendung wird eine hohe Geld- oder Gefängnisstrafe verhängt. Beim zweiten Mal wird die betreffende Spruchliste durch eine "Spezialbehandlung" gestrichen und beim dritten Mal wird das PSI oder MaTra-Talent auf Null gesetzt.
Eine Anwendung des PSI- oder MaTra-Talents zur Selbstverteidigung oder Hilfe anderer ist immer erlaubt und nicht strafbar.

Rechtssystem der Leguas

Das Rechtssystem der Leguas gilt im Gebiet der Leguas. Es soll sich angeblich um eine äußerst strenge Diktatur handeln, es ist daher nicht verwunderlich wenn man deswegen immer wieder Gerüchte über einen Putsch hört.
Auch soll die Todesstrafe die gängigste Strafe sein, die nach einem durch Folter erzwungenen Geständnis angewandt wird. Die Leguas sollen hierbei um Erfindungen von neuen Foltermethoden und Folterinstrumenten besonders geistreich sein.
An oberster Stelle der Leguas steht der Imperator der mit "Eure erhabene Exzellenz" angesprochen werden muß.
Darunter stehen die einzelnen Kaiser der Planeten, denen die Könige unterstellt sind, die die einzelnen Länder der Planeten unterstellt sind.
Den Provinzen stehen die Kurfürsten vor. Die weitere Untergliederung die zum Adel gehört sieht wie folgt aus: Fürst, Herzog, Graf, Landgraf, Markgraf, Baron, Sire, Ritter
Unter diesen steht nur noch das allgemeine Volk, welches handwerkliche Arbeiten durchführt und keine Rechte hat. Und unter dem Volk stehen die Sklaven. Es kann allerdings durchaus möglich sein, daß ein Mann des Volkes durch Intrigenspiele adlig wird. Recht spricht in jedem Fall der zuständige Adlige, solange kein im Rang höher stehender Adliger da ist. Allerdings haben es die Leguas bisher immer geschafft ihre eigenen persönlichen Interessen durchzusetzen und den ihnen gegenüber höherstehenden keinen Grund zur Besorgnis zu geben.
Es wird in jedem Fall das Recht ausgeführt, daß der anwesende ranghöchste Leguas haben will. Man sollte sich hierbei ihrer angeborenen Hinterlistigkeit wie Schlechtigkeit immer bewußt sein. Die Leguas haben also in unserem Sinne kein richtig fundiertes Recht, es ist vielmehr eine Laune des jeweiligen Leguas.
Es folgt hier ein kleiner Überblick wie Straftaten bei den Leguas üblicherweise gehandhabt werden.
- Diebstahl wird mit dem Verlust einer Hand bestraft. Wenn keine Hände mehr vorhanden sind, erfolgt die Todesstrafe.
- Besitz von bestimmten Gütern wird mit der Todesstrafe belegt (Besitz von Drogen ist erlaubt)
- Mord wird mit der Todesstrafe geahndet, auch wenn es reine Selbstverteidigung war ("Wo kommen wir denn hin, wenn sich Rangniedrigere wehren dürfen!").
- Fälschen von Gegenständen, Lizenzen und Ähnlichem wird mit der Entfernung eines beliebigen Körperteils bestraft.
- Sklaven haben keine Rechte (Selbstjustiz bei kleineren Vergehen ist erlaubt)
- Nichtleguas werden allerhöchstens toleriert
- zivile Raumschiffe fremder Rassen sind nur mit Lizenz erlaubt, wird trotzdem ein solches Schiff gekapert und geplündert so interessiert das hier keinen.
- Militärische Raumschiffe fremder Rassen werden beschlagnahmt oder vernichtet.
Diese Liste kann man bei den Leguas beliebig fortsetzen, allerdings ist die Art der Todesstrafe nicht festgelegt, so daß der Richter dementsprechend seine Fantasie walten lassen kann.
Bei PSI- und MaTra erfolgt immer die Todesstrafe, da Leguas einfach eine Abneigung dagegen haben. Es gibt nichts Schlimmeres für Sie, als daß jemand im Besitz von paranormalen Fertigkeiten ist.

Rechtssystem der Veruser

Es gilt im Gebiet der Veruser. Man vermutet, daß es sich hierbei um eine vollkommen ausgereifte Demokratie handelt. Diese Demokratie soll allerdings strengen militärischen Gesetzen folgen. Für jeden Fall gibt es ein Gesetz oder eine Vorschrift. Allgemein sieht es so aus, daß immer der am meisten zu sagen hat, der den höchsten Rang hat. Dieses Rechtssystem schließt allerdings demokratische Elemente wie Vorschläge, die von niedrigeren Rängen dargebracht werden, nicht aus. Auch Beförderungen wegen besonderer Verdienste sind drin. Dieses Rechtssystem ist hart, aber auch fair, da es für jeden Fall eine Vorschrift gibt. Existiert für einen Fall noch keine Vorschrift, so wird sehr schnell eine erlassen.
Die Gesetze und Richtlinien werden dabei von den 3 Lords der Admiralität erlassen. Unter den Lords der Admiralität stehen die Admirale. Die weitere Rangfolge sieht wie folgt aus: Vizeadmirale, Konteradmirale, Kommandanten, Kapitän, Commander, Leutnant, Fähnrich
Die unter dem Fähnrich stehenden Veruser werden in Unteroffiziere und Mannschaften, sowie Zivilisten eingeteilt. Wobei die Zivilisten die unterste gesellschaftliche Schicht repräsentieren.
Das Strafgesetzbuch der Veruser ist umfangreich und ähnelt dem der Leguas, allerdings geht dem Urteil ein normaler Prozeß voraus, in denen Verteidiger, Angeklagten, sowie Kläger das Recht gegeben wird, ihre Darstellung des Sachverhalt vorzutragen. Danach geben neun Geschworene ihre Meinung mit schuldig oder nicht schuldig ab. Der Richter spricht dann das Urteil und bestimmt das Strafmaß (falls die Mehrzahl der Geschworenen für schuldig gestimmt haben), welches spätestens einen Tag später ausgeführt wird.
(Die Meinungen der Geschworenen werden mit einem 1W10-Wurf bestimmt, dabei gilt 1-5 schuldig, 6-10 nicht schuldig. Allerdings kann die Meinung eines Geschworenen durch entsprechend viel Geld gekauft werden.)
Auch ist die Bestrafung nicht wie bei den Leguas üblich durch Todesstrafe, sondern vielmehr durch Geldstrafen geregelt.
- Diebstahl, Fälschen oder Besitz von bestimmten Gütern wird mit Geldstrafe geregelt. Auch Beschlagnahmung gehört dazu (Alkohol und Drogen sind verboten).
- Mord allerdings wird auch mit Todesstrafe belegt, aber nicht wenn es sich hierbei um eine Selbstverteidigungsmaßnahme gehandelt hat.
- Für PSI und MaTra gilt dasselbe Recht wie im Sternenratgebiet
- Für zivile Raumschiffe gilt dasselbe wie bei den Leguas, allerdings wird bei einer möglichen (nicht genehmigten) Plünderung dem Geschädigten ein Ausgleich zugesprochen.
- Militärische Raumschiffe werden gekapert oder vernichtet.

Rechtssystem der Kafmanen

Das Rechtssystem der Kafmanen ist sehr einfach. Das Recht hat derjenige, der das meiste Geld hat. Das Rechtssystem der Kafmanen ist daher eine Frage des Geldes.
Rechtssystem des neutralen Gebiets
Das jeweilige planetare Rechtssystem im neutralen Gebiet ist abhängig vom TechGrad des Planeten.
Allgemein gilt: je höher der TechGrad desto besser ausgebaut ist das Rechtssystem. Ansonsten sind alle Arten von Rechtssystemen vertreten.
Im Weltraum des neutralen Gebietes gilt folgendes
- militärischen Raumschiffen aller Gebiete ist der Aufenthalt nur mit Lizenz erlaubt.
- Orbitalstationen/Raumhäfen stehen unter ziviler Kontrolle, von verschiedenen Rassen oder Organisationen, die in der Lage sind solche Komplexe zu bauen
- Piraterie ist an der Tagesordnung, da sie nicht streng verfolgt wird.
- Ansonsten ist es hier ein nahezu rechtsfreier Raum.

Der Planet Rastey

Der Planet Rastey stellt eine Besonderheit im neutralen Gebiet dar. Auf diesem Planeten wurde der jetzige Status quo beschlossen. Leguas, Veruser und der Sternenrat hatten sich hier unter Vorsitz der Nobelar auf die Einrichtung fester Gebietsgrenzen zwischen den verfeindeten Rassen geeinigt. Es existieren auf dem Planeten daher auch die Vertretungen der einzelnen Rassen, bei denen der Kauf oder der Erwerb von gebietsspezifischen Lizenzen möglich ist.
Treten größere Konflikte zwischen den einzelnen Rassen auf so wird hier eine Konferenz einberufen.

Das Rechtssystem der Nobelar

Das Recht gilt im Gebiet der Nobelar. Das Rechtssystem ist mit dem des Sternenrats vergleichbar. Für PSI und MaTra gilt dasselbe. Der einzige Unterschied ist, daß zur Schaffung des Allgemeinwohls alle Mittel eingesetzt werden dürfen. Näheres ist kaum bekannt. Da die Nobelar durch ihre Fähigkeit Gedanken zu lesen ein Lebewesen extrem gut einstufen können, sind Justizirrtümer so gut wie ausgeschlossen.
Strafen sind daher immer angemessen und angeblich auch für den Verurteilten bisher immer nachvollziehbar gewesen.

- Leverkusen, den 01.12.1998 -
Sven Krügermann

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