Zehn-Zehn

Viele haarsträubende Geschichten erinnern heute an den vielleicht berühmtesten aller albischen Straszlig;enräuber, Hauptmann Kalli, der noch bis vor einigen Jahren an der großen nördlichen Handelsroute nach Crossing operierte. Nur wenigen ist allerdings bekannt, daszlig; der meisterliche Schwertarm und Armbrustschütze Kalli auch für die Verbreitung des Eschbah-Spiels (Schach) auf der Vesternesse sorgte, indem er einst einen scharidischen Edelsteinhändler um sein Gepäck erleichterte und zurück im "Gerupften Fasan", seiner bevorzugten Basis, mit dem darin gefundenen karierten Brett "Zehn-Zehn" erfand. Bei diesem Spiel handelt es sich, wie bereits angedeutet, um eine Kombination aus dem orientalischen Eschbah mit albischen "Darts". Es verwendet ein Eschbah-Brett, bedeckt mit 64 Feldern, in denen jeweils eine Ziffer von 1 bis 9 eingeritzt wurde. Abwechselnd wirft jeder Spieler einen leichten Wurfpfeil (Dart) nach dem Brett: schwarze Nummern addieren sich positiv zur Gesamtsumme, weiszlig;e dagegen werden davon abgezogen. Das Spiel geht solange bis ein Teilnehmer eine Zahl trifft, die die Summe exakt auf Zehn oder Minus-Zehn bringt, woraufhin derjenige auch den Einsatz einstreift (gut anwendbare Regeln für Wurfpfeilspiele vgl. "Sieben kamen nach Corrinis", S.46f)!

Das Zehn-Zehn Spiel wurde von "Titan - The Fighting Fantasy World" von Marc Gascoigne inspiriert; zu Hauptmann Kalli kommt ein ander Mal noch mehr!

Den MD74 Artikel Neue magische Artefakte von Martin "Ironlord" Schlachter fand ich übrigens recht toll und sehr einfallsreich!!! Greetinx to all of you!

Robert Eibl

Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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