Giftmischer

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Tief im Keller der Giftmischer gibt es einen Teil, den wir bisher noch nicht betreten haben. Hier werden besondere Tränke untersucht und deren Wirkung festgestellt. Allerdings nicht Sachen in dem bisher vorgestellen Umfang, sondern vielmehr Tränke, die mehr zur Magie gehören, als zur Kräuterkunde. Aber dies ist kein Grund nicht mal in den versteckten Regalen zu stöbern und zu schauen, was Ixal und Lettrotes dort so verstecken. Wenn also so manches merkwürdiges hier erscheinen mag, dann sollte sich der Leser nicht wundern, dann befindet er sich

im Keller der Giftmischer. Nun aber zu den Sachen, die sich hier befinden und mit denen wir den Giftmischer 15 füllen wollen...

  • Trank des langen Marsches
  • Trank der Rindenhaut
  • Trank des langen Marsches

    Dieser Trank ist in Eschar bekannt, wenn er auch nur wenigen zugänglich ist und noch viel weniger Leute ihn herstellen können.

    Der Trank wird aus Kakteen gewonnen, wobei die Herstellung nur von Alchemisten oder Thaumaturgen bewerkstelligt werden kann, da der gesamte Vorgang viel Zeit und Material braucht, das nicht überall zu erhalten ist.

    Die Wirkung besteht darin, daß ein Abenteurer, der diesen Trank einnimmt in der Wüste fast ohne Wasser überleben kann. Er kommt mit 1 Liter Wasser pro Tag aus, wobei in Extremfällen man auch ein oder zwei Tage ganz ohne Wasser auskommen kann.

    Dies wird dadurch erreicht, daß der Trank die Haut verdickt und es ihr ermöglicht aus der Luft Feuchtigkeit aufzunehmen. Egal wie niedrig hierbei die Luftfeuchtigkeit ist.

    Der Trank ist verständlicherweise sehr teuer, da dieser eine Lebensversicherung in der Wüste bedeutet.

    Nebenwirkungen: Wie bei allen Tränken kann es auch hier zu Nebenwirkungen kommen ( Fragen sie ihren Giftmischer oder Alchimisten ;). Es besteht eine 10prozentige Wahrscheinlichkeit, daß es nach der Einnahme zu einem Rauschzustand kommt, der 1w10 Stunden anhält und in der es zu Orientierungslosigkeit kommen kann. Desweiteren besteht eine 8prozentige Suchtgefahr, bei der der Anwender versucht schnellstmöglich zu einer weiteren Dosis dieses Trankes zu kommen. Bei weiteren Anwendungen kann es sein, daß die Wirkung permanent wird. (W20 > Ko/10)

    Die gravierenste Nebenwirkung tritt allerdings dann ein, wenn der Benutzer dieses Trankes eine Gegend mit "normaler" Luftfeuchtigkeit betritt, dann wird die Haut auch weiterhin Luftfeuchtigkeit aufnehmen, was zur Folge hat, daß die Haut anschwillt und dies zu starken Schmerzen führt(1W6 LP/AP). Begibt sich der Benutzer nicht schnell wieder in trockene Umgebung, so kann es zu weiteren Verlust von Ausdauerpunkten kommen, bis hin zum Verlust von Geschicklichkeit. Begibt sich die Person dann immer noch nicht in Behandlung eines erfahrenen Arztes oder Heilers (o.ä.) dann besteht sogar die, daß sie stirbt.

    Falls ein Abenteurer süchtig ist, wird aus dieser Nebenwirkung ersichtlich, daß er nur noch in der Wüste überleben kann.

    Hergestellt wird dieser Trank aus verschiedenen Kakteen, die in der Wüste zu finden sind und -wie es Gerüchte wissen wollen-, auch aus verschiedenen Käfern, die im Sand überleben können.

    Genaueres wird leider nicht berichtet, aber vielleicht stellt uns eines Tages mal ein Alchimist das Rezept zur Verfügung.

    Dorkas & Wil

    [nach einer Idee von Dorkas]

    Trank der Rindenhaut

    Man pflücke um Mitternacht drei Eicheln und schäle ein kleines Stück Rinde vom selben Baum. Beides muß frisch sein und muß sofort verarbeitet werden, am besten ist vor Ort, damit die Zutaten ihre Wirksamkeit behalten.

    Zerstoße die Eicheln und zerkleinere die Rinde, lege alles in einen Becher mit kaltem, klaren Bergwasser. Decke den Becher ab, und lasse ihn an kühlem Ort sieben Tage und Nächte lang. Dann in der achten Nacht füge sieben Blätter Minze hinzu, die ebenfalls frisch sein müssen. Lasse den Becher wiederum sieben Nächte abgedeckt an kühlem Orte ruhen, bevor er weiter verarbeitet wird. Leere den Becher in einen Kochtigel, setze einen Becher Bergwasser hinzu und erhitze alles zum Kochen. Die Flüssigkeit sollte heiß abgefüllt, verkorkt und versiegelt werden. Dann ist sie etwa einen Mond haltbar. Der Trank muß warm getrunken werden, um zu wirken.

    Im Spiel ist der Trank wie der Zauber Rindenhaut einzusetzen Die Kosten sollten sich aber im Rahmen halten, da erstens kaum Aufwand vom Hersteller benötigt wird und der Trank nicht sehr lange hält und Zweitens er warm getrunken werden muß, was sicherstellt, daß er nicht mal eben im Handgemenge angewendet werden kann.

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    Magnus E. Schwartz

    Die Giftmischer:

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    Wil & Letti

    Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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