Der Geist von Caer Pwyll - eine (sehr) kurze Kritik

Das Abenteuer entstammt dem neusten Gildenbrief und ist für Charaktere im 2.-5. Grad konzipiert. Es basiert auf einer Spukgeschichte von Oscar Wilde. Das Ziel des Spiels ist es, einem Geist, der seit mehreren Jahrhunderten dazu verdammt ist, in der Burg Pwyll zu spuken. Letztere liegt im nördlichen Alba gegenüber der waeländischen Küste.

Das Spiel enthält keine unüberwindlichen Schwierigkeiten und kann problemlos an einem Abend durchgespielt werden. Gemäß der Zielsetzung des Abenteuers sollte allerdings ein Priester oder Ordenskrieger daran teilnehmen. Ferner MUSS einer der Charaktere Lesen und Schreiben beherrschen, auch wenn dies im Abenteuer nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Story ist wie das gesamte Abenteuer gut durchdacht und in sich schlüssig. Dem Abenteuer liegt eine Ansicht der Burg, sowie ein Grundriß derselben bei, welche man beide den Spielern gefahrlos in die Hand geben kann, da keine Geheimgänge oder ähnliches eingezeichnet sind.

Meine Spieler haben das Abenteuer innerhalb einer Spielnacht abgeschlossen, da nahezu alles perfekt lief: die richtigen Ideen zu rechten Zeit. Aber auch, wenn das nicht so ablaufen sollte sind eigentlich genügend Hinweise im Spiel versteckt, um das Abenteuer zu einem guten Ende zu bringen.

Grüße,

Philipp Lohmann

Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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