Giftmischer

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...und hier ist sie, die zweite Beschreibung unserer Vertreter auf Midgard...

Lettrotes wird vorgestellt:

Geboren wurde Lettrotes in einem kleinen Vorort von Kroisos in Chryseia. Durch Wredelin körperlich und geistig vorzüglich ausgestattet sah er früh sein Ziel darin, nicht nur Wissen zu erwerben sondern auch weiterzugeben. Die Möglichkeiten, die eine Großstadt bietet, und die Vorzüge im Leben auf dem Land boten ihm viel Spielraum in dieser Hinsicht. Nachdem er sich entschlossen hatte Magister zu werden, schickte ihn sein Lehrer von Kroisos in den Dschungel Bulugas, um eine seltene Pflanze zu suchen. Ursprünglich sollte Lettrotes als Herold arbeiten, doch das befriedigte ihn überhaupt nicht. Lettrotes war schon vorher von der Pflanzenwelt fasziniert, doch ein Urwald ist schon was anderes als der Eichenhain hinter dem Elternhaus. Spätestens dort in der Wildnis bewährte sich die Ausbildung mit dem Rapier und Dolch als Nahkampfwaffe, denn die 188 cm Körpergröße wirkt auf wilde auch nicht immer abschreckend. Nach zahlreichen Abenteuern, die ihn über fast ganz Midgard geführt haben und was ihn (zwangsweise) zu einem Sprachgenie machte, kam er eines Tages nach Tevarra, um seine Fechtkünste zu verbessern. Dort lernte er Ixal kennen und beide entschlossen sich ihr Wissen und ihre Studien über Pflanzen, Kräuter, Gifte, Tränke und sonstige 'interessanten Sachen' gemeinsam zu vertiefen.

Der Bote betritt den Laden und übergibt Ixal eine Mitteilung... Voller Interesse, was wieder neues an Beschreibungen eingetroffen ist, öffnet Ixal die Rolle und fängt gleich an zu lesen. Plötzlich saugt er die Luft ein und fängt an zu schreien:

"Das ist doch nicht wahr!! Immer diese Magier. Die können es einfach nicht begreifen!", er zerknüllt das Pergament und schleudert es in die Ecke. Wenn doch wenigstens Lettrotes hier wäre, der kennt sich wenigstens mit Magie aus. Aber der ist auf den Weg die Heimat Ixals zu besuchen. Ein Schrieb einer bekannten Kräuterkundigen erreichte den Laden und so entschloß sich Lettrotes, sie aufzusuchen. Sie wird wahrscheinlich wieder interessante Sachen haben.

" Was muß man eigentlich machen, um Magier zu werden? Dieser Convendo bringt mich noch mal ins Grab!", Ixal kann sich einfach nicht beruhigen...

" Die wollen doch tatsächlich, daß wir den Laden schließen oder Gold an sie abgeben... und das alles nur, weil wir angeblich Zaubermaterialien verkaufen. Oh, diese Ignoranten!"

Er springt auf und geht zur Tür, reißt diese auf und knallt sie zu. Man hört noch den Schlüssel und dann ist es wieder ruhig im Laden. irgendwo fällt von einem Bord ein Pergament zu Boden ...

Wenn man genau schaut, ist zu sehen, was es ist:

Der Giftmischer Nummer 9 .. trotz allen Widerstandes !

  • Gulg-Brühe
  • kleiner Pechtrichter

    Gulg-Brühe (Sumpf-Extrakt)

    Aussehen: Grün-braune, schleimig-dicke Flüssigkeit die kräftig nach abgestorbenen Algen riecht und dementsprechend ekelerregend schmeckt.

    Vorkommen: In einigen Sümpfen (Häufigkeit ca. 20%) oder seltener in Süßwassermangroven (ca. 5%).

    Verwendung: Die abgeseihte Brühe beinhaltet Algenrückstände, welche Körperzellen schnell regenerieren und damit die Heilung von Wunden enorm beschleunigen (1 LP pro Stunde). Dabei muß die Gulg-Brühe allerdings dick aufgetragen werden und die ganze Zeit über am Körper verbleiben. Die erneuerte Haut zeigt nach der Anwendung eine eigenwillig grüne Färbung, die sich erst nach 110-Konstitution Tagen durch normale Zellerneuerung verflüchtigt (z.B. bei Ko:86 also nach 24 Tagen).

    Trinkt man von der Flüssigkeit, so kann man damit entweder Verstopfung bekämpfen, oder muß mit heftigen Durchfällen rechnen (1W3 Tage lang).

    Vernet Branka, Hexer

    Kleiner Pechtrichter

    Art: Fleischfressende Pflanze, ebenerdig wachsende Trichterpflanze mit 1 Trichter, der 1m tief und 50cm breit ist. Dieser ist mit einem moosartig bewachsenem Deckel abgedeckt, auf dem auch kleine rote Beeren wachsen. Der Deckel klappt bei Berührung sofort nach unten weg. (PW: Ge ob Fuß verstaucht). Die Trichter sind mit einer zähflüssigen nach faulen Eiern stinkenden, schwarzen Flüssigkeit gefüllt. Die Flüssigkeit ist nicht wasserlöslich (auch nicht alkohollöslich!), brennbar und verhindert die Hautatmung an der betroffenen Körperstelle. pA sinkt durch den Gestank auf 0 bis die Flüssigkeit vollständig entfernt worden ist. Die Flüssigkeit läßt sich mit Öl entfernen. Provisorisch kann man die Flüssigkeit abkratzen; dieses richtet 1LP Schaden an.

    Wurde die Flüssigkeit nicht entfernt, so richtet sie nach 3 Tagen durch Behinderung der Hautatmung 1W3 schweren Schaden pro Tag an, andernfalls erst ab dem 6. Tag 1W3-1 schweren Schaden bis die Flüssigkeit mit Öl abgewaschen wird

    Herkunft : im Sumpf

    Häufigkeit : gelegentlich - häufig

    Wirkung : Flüssigkeit für Fackeln, Brandpfeile (WM-1 zu normalen Pfeilen) verwendbar. Das Feuer ist durch Wind nicht zu löschen und durch Wasser nur durch untertauchen für 1 Runde. Die Beeren sind wohlschmeckend, sehr nahrhaft und vitaminreich. An dem Tag an dem sie gepflückt wurden spenden sie 1W3 AP und wirken leicht berauschend. Am nächsten Tag (d.h. 1.Tag nach dem Pflücken) wirken sie stark berauschend (0 AP) und machen mit einer Wahrscheinlichkeit von 5% süchtig. Ab dem 3. Tag (d.h. 2.Tag nach dem Pflücken) wirken die Beeren sehr stark berauschend bewirken Halluzinationen, machen mit 20% süchtig und verursachen 1W3-1 leichten Schaden. Ist jemand süchtig geworden, so sinkt sein AP-Max für 1W10 Tage um 10%, wenn er keine Beeren findet oder er entzieht. Danach ist er für 1W6+2 Wochen suchtgefährdet, d.h. wenn die Beeren verfügbar sind, entscheidet ein PW: Sb pro Tag, ob er rückfällig wird.

    Preis : Öl (100ml): 10 GS
    Beeren (Tagesration): 50 GS (Handel fast überall verboten!)

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    Doberon & Pymar

    Mit sammelnden Grüßen von euren Giftmischern:

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    Wil & Letti

    Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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