Giftmischer

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Und hier meldet sich wieder der Giftmischer. Diesmal allerdings mit einem etwas anderen Intro als sonst. Es sind ein paar Fragen gekommen, wer sich hinter Ixal und Lettrotes verbirgt. Also fangen wir mal von vorne an:

Ixal stammt ursprünglich aus Nahuatlan, wo er auf der Farm seiner Eltern aufwuchs und ihnen half. Später faßte er den Entschluß Krieger zu werden und begab sich in die nahe Stadt, um bei einer Kampfschule eine Ausbildung zu beginnen. Während der Zeit merkte er jedoch, daß ihm die Natur sehr nahe lag und er sich für Pflanzen und Kräuter interessierte. Daher beschäftigte er sich nebenbei noch mit Pflanzen und der Alchemie. Nach dem Ende seine Ausbildung ging er mit einer Abenteurergruppe auf Reisen, wobei er auch die Küstenstaaten kennenlernte und er beschloß der Rest seines Lebens dort zu bleiben. Aufgrund seines Wissens und Könnens in der Kräuterkunde und der Alchemie beschloß er in Tevarra in der Stadt Torua eine Kräuterhandlung zu eröffnen. Bei diesen Überlegungen traf er auf Lettrotes, und sie beschlossen gemeinsam diesen Laden zu führen.

Dies ist nun die Geschichte von Ixal. In einer der folgenden Ausgaben kommt sicherlich noch etwas zu Lettrotes.

Es dampft und brodelt im Labor. Lettrotes und Ixal sitzen vor einer merkwürdigen Apparatur, aus der Dampf quillt und eine merkwürdige Flüssigkeit tropft, als die Türglocke läutet und ein Bote hereintritt. Lettrotes geht in den Laden und begrüßt freudig den Boten, der zu seiner riesigen Überraschung wieder eine Nachricht von Koron mit sich bringt.

"Ixal !!!!! Schau mal", Lettrotes schwenkt die Nachricht, " wieder etwas neues von Koron!"

Ein Klappen der Tür verrät, daß die beiden wieder alleine sind, als sie sich wieder über die Nachrichten von Koron machen....

Ein leises Murmeln und dann vertiefen sich die beiden in die neuesten Entdeckungen Korons.

Und somit folgt nun wieder eine weitere Ausgabe des Giftmischers.
Die Ausgabe 6 :

  • Basiliskenkraut
  • Gemeiner Krähenfuß
  • Schlaftrunk
  • Basiliskenkraut

    Ein kleiner Strauch, nicht über 30 cm hoch, mit dürren, verkrümmten Zweigen und kleinen, schwarzgrünen, unregelmäßig geformten Blättern.

    Vork.: In eher trockenen Gebieten, bes. Steppen und Gebirgen; selten.

    Verw.: Das Basiliskenkraut ist die einzige Pflanze, die dem Speichel eines Basilisken standhält. Sieht man also zwischen verdorrten Pflanzen gesunde Basiliskenkräuter, so kann man sicher sein, daß dort vor nicht allzu langer Zeit ein Basilisk vorüberkam. Sieht man besonders große und prächtige Sträucher dieser Art (sie werden dann bis 1 m hoch), so wohnt wahrscheinlich ein Basilisk seit längerem in der Nähe (d.h. bis 500 m entfernt).

    Der Saft der Blätter neutralisiert das Gift des Basilisken. Er kann vorbeugend eingenommen werden (WM-20 auf PW:Gift, wenn man gebissen wird), oder er wird direkt nach der Verwundung (folgende Runde) in die Wunde geträufelt (Giftschaden wird halbiert).

    Koron

    Gemeiner Krähenfuß

    Der gemeine Krähenfuß ist eine ca. 40 - 50 cm Pflanze mit 5 -15 kleinen Blüten am oberen Ende ihres Stengels. Der Rest des Stengels ist von dicken harten Blättern umgeben. Die Blüten sind leuchtend violett mit weißem oder gelben Zentrum. Den Namen verdankt dieses Gewächs den markanten, dreigeteilten, an Krähenfüße erinnerden Fruchtknoten.

    Obwohl recht hübsch anzusehen ist sie aufgrund ihres strengen Geruchs als Zimmerschmuck ungeeignet. Dieser Geruch macht sie jedoch bei den Bauern beliebt, welche den Krähenfuß gerne auf ihren Feldern dulden, denn er schreckt sogar Wühlmäuse und ähnliche Schädlinge ab.

    Vorkommen: wächst hauptsächlich im gemäßigtem Klimazonen, dort häufig auf Feldern und Wiesen, gelegentlich in Wäldern, dort allerdings nur auf größeren Lichtungen.

    Verwendung:Aus den Blütenblättern der weiblichen Pflanze, läßt sich durch zerreiben mit Essig ein wirksames Abführmittel gewinnen. Die Einnahme von etwa einem Löffel gelöst in einem Becher Wasser hat folgende Wirkung: Gelingt ein PW:Gift so hat der Patient innerhalb der nächsten 5 Minuten einmal, während der nachfolgenden 3 Stunden vier weitere Male Stuhlgang.

    Mißlingt der PW so ist der Patient allergisch auf den Krähenfuß und hat die nächsten 3 Tage Durchfall. Während dieser Zeit benötigt der Patient pro Stunde einen Becher Wasser, sonst verliert er 3% seines AP Maximums an AP (entsprechend umrechnen, wenn 3%=0.5 AP dann 1AP alle 2 Stunden usw.). Generell verliert er alle 4 Stunden 5% seines AP Maximums an AP. Hat er 0 AP so geht jedoch keines LP verlustig. Schläft er, kann er sich maximal auf 90% seines AP Maximums regenerieren, da sein Bedürfnis ihn nicht durchschlafen läßt. Da es sich hier um eine allergische Wirkung handelt, ist der PW Gift nur beim ersten Einnehmen erforderlich. Ist er allergisch wird er es immer bleiben. Durch Beimengen von Schwefel wird die selbe Wirkung erzielt, jedoch mit einer WM von -6 auf den PW Gift. Hier wird allerdings keine allergische Reaktion ausgelöst, so das der PW Gift bei jeder Einnahme nötig ist.

    Atlan

    Rezept für einen Schlaftrunk

    1/8 l Serjanblut
    1/8 l Barjo-Öl
    50 gr. Pfefferminze
    1 Oljan-Stein
    Eichenholz
    Ziegenmilch

    Zuerst wird die Pfefferminze in dem Barjo Öl erhitzt (und zwar nur über Feuer aus Eichenholz), dann wird der Oljan-Stein mit hineingegeben. Dies wird nun einige Zeit gekocht, wobei immer wieder etwas Ziegenmilch mit zugegeben werden muß. Zu mitternächtlicher Stunde wird nun das Serjanblut dazugegeben und über das Gebräu der Zauber "Schlaf" gesprochen. Dann muß nur noch der Oljan-Stein entfernt werden und der Trank ist fertig. Haltbar ist dieser etwa 3 Jahre und wirkt ähnlich wie der Zauber, wobei der Trank geschmacklos ist und nach etwa einer Stunde wirkt. Opfer müssen einen PW Gift machen, wobei die Dosis ( ca. 2 cl) multipliziert mit 5 die negative WM ergibt.

    Ixal

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    Wil & Letti

    Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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