D&D3: Verborgen in der Tiefe

Name: D&D3: Verborgen in der Tiefe

Art: Abenteuer für Dunegons & Dragons
34 DIN A4-Seiten, farbiges Softcover
farbige Doppelseite Kartenmaterial

ISBN: 3-93317-152-0

Preis: ? Euro

Kontakt:
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Waldstraße 23-D5, 63128 Dietzenbach
Telefon 06074/3755-0, Fax 06074-375566
Homepage: www.amigo-spiele.de

Schreibstil & Qualität

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Illustration & Aufmachung

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Spielspaß & Nutzen

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Preis / Gegenwert

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Mit Verborgen in der Tiefe ist ein weitere offizielles Abenteuer für Dungeon & Dragons 3rd Edition auf deutsch erschienen. Bei der äußerliche Gestaltung ist man dem Stil der Vorgänger treu geblieben. Das Abenteuer umfasst 32 Seiten und enthält eine doppelseitige farbige Karte.

Die Geschichte ist sehr leicht erklärt. Vor 300 Jahren haben sich die Desmodus, hummanoide Fledermausähnliche Wesen, nach einem Krieg gegen die Drow zurückgezogen und ihr Reich abgeschottet. Jahrelang lebte man in friedlicher Koexistenz mit einigen Salamander, mit denen man auch Handel betrieb. Vor drei Monate öffnete ein Erdbeben das Reich der Desmodus für die Außenwelt. Durch das Erdbeben wurde der Lavastrom, der die Heimstatt der Salamander wärmte umgeleitet.
Die Desmodus debattierten lange Zeit, wie wann auf die Änderungen ihrer Umwelt reagieren sollte und zogen sich zurück. Der Handel mit den Salamander wurde eingestellt.
Unterdessen wurde die alte Drowstadt, die sich in unmittelbarer Nähe befindet, von Betrachtern übernommen, die dort nach Schätzen suchen. Die Salamander und Betrachter planen nun einen Angriff auf die Desmodus.

Es werden vier verschiedene Einstiegsmöglichkeiten angeboten, wobei mir die letzte eigentlich nur zusagt. Das Abenteuer ist ein reines Dungeon-Abenteuer. Die Gruppe untersucht nach und nach die drei Komplexe, der Desmodus, der Salamander und die von Betrachtern bewohnte alte Drowstadt und soll schließlich den Desmodus helfen. Insgesamt gibt es 52 Örtlichkeiten, die untersucht werden können.
Das Abenteuer richtet sich an Helden ab der Stufe 13. Das ist auch bitter nötig im Kampf gegen die Betrachter. Aber eine geübte Gruppe wird nicht länger als zwei Abende brauchen, um sich durch das Dungeon zu kämpfen.

Layout und Illustrationen sind im bekannten Stil und lassen keine Wünsche übrig. Die beiliegenden Karten sind gut, doch leider ist bei der Karte 3c die Beschriftung nicht weiß hinterlegt, sodaß man die Nummer 26 fast nicht erkennen kann.

Sehr mager ist die Beschreibung der Desmodus. Auf einer DIN A4-Seite wird die Gesellschaft und die Religion des Desmodus vorgestellt. Weiterführende Erläuterungen zu den Desmodus befinden sich im Anhang im Rahmen einer typischen Monsterbeschreibung. Es wäre schön gewesen beides an einer Stelle aufzuführen.
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  • Fazit: Eines, wenn nicht sogar das schlechtest offizielle Abenteuer für Dungeon & Dragons. Es fehlen die Überraschung, die interessanten Wendungen. Sobald die Gruppe die Betrachter entdeckt, wird es zum Kampf kommen und dann? Wieder einmal sind einige Räume zu erkunden und das mit Helden der 13.Stufe. Mit einer solchen Stufe erwartete man als Spieler mehr von seinem Master.

    Thomas König

    Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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