LarpZeit Nr. 2

Name: LarpZeit Nr. 2 - Das Live-Rollenspiel-Magazin

Art: Magazin für Liverollenspieler
Quartalsmäßiges Erscheinen, mit Poster
70 DIN farbige A4-Seiten, farbiges Softcover

Preis: 4.5 Euro (4er Abo 15.50 Euro)

Kontakt:
Torsten Buchmann
Hohenzollernstraße 1a
40211 Düsseldorf
Homepage: www.LarpZeit.de

Schreibstil & Qualität

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Illustration & Aufmachung

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Spielspaß & Nutzen

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Preis / Gegenwert

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Ein Magazin für Liverollenspieler - na, das ist ja bei mir genau in den richtigen Händen gelandet. Hehe. Naja, wollen wir fair bleiben und uns dieser seltsamen Subkultur der Rollenspielszene einmal auf dem Papier nähern (jaja, ich habe nur nicht das Geld für tolle Kostüme und bin nur neidisch...)

Spaß beiseite. Die LARPzeit liegt mir in der zweiten Ausgabe vor und macht einen runherum professionellen Eindruck, obwohl - wie in so vielen Fällen - auch hier in der Redaktion kein Vollprofi am Werk ist, sondern begeistertere Liverollenspieler.

Der Preis von 4,50 Euro erscheint auf den ersten Blick etwas hoch, ist aber für das Segment der Fachzeitschriften (um nichts anderes handelt es sich ja) völlig normal oder sogar günstig. Das umso mehr, da die 70 Seiten starke Ausgabe komplett in Farbe gehalten ist, was den vielen enthaltenen Photographien in ihrer Wirkung zugute kommt.

Worüber berichtet nun eine Zeitschrift zum Thema Liverollenspiel? Hmm, eigentlich alles was eine Rollenspielzeitschrift auch bringt - nur halt alles ein wenig anders. Man findet z.B. einen historischen Hintergrundartikel über die Templer mit Anregungen zur Umsetzung im Liverollenspiel, dann einen eher phantastischen Artikel über eine magische Zauberharfe, reich bebilderte Convention-Berichte (z.B. New Order), Aufsätze zu den Themen Plattenrüstung, Fächer im Liverollenspiel, die Serie Der Medicus mit dem Thema "Erbrechen" (hmm, lecker!), eine Einführung in die Welt der Phoenix-Kampagne (organisierte LARP-Spielwelt), eine Bastelanleitung für eine eigene Tunika mit Schnittmustern, einen Larpkalender, eine Bastelanregung für Latexwaffen samt Verzierungstips, die Kurzgeschichte Bardengesänge und Heldenlieder, die Serie Das Kräuterbuch diesmat mit dem Stiefmütterchen, eine Kochecke (Tips zur LARP-Großküche), Die Serie Tips für das eigene LARP, einen Bericht über Vampire-LARP in Deutschland und eine Hilfestellung auf dem Weg zum eigenen LARP-Charakter.

Dazu gesellen sich noch ein farbiges DIN A2-Poster Die Phoenix-Welt und das herausnehmbare In-Time-Flugblatt Stimme des Herolds, das auf einem doppelseitigem DIN-A3 Blatt (pergamentartig) platz hat.

Fazit
  • Kaufen?
  • Mehr zu LARP?
  • Zur technischen Seite des Magazins: Profiliga, keine Frage. Zur Inhaltlichen Seite kann man geteilter Meinung sein und gerade ich als LARP-Alien erlaube mir keine allzu intensive Kritik der Inhalte. Ob man aber irgendjemand - außer dem Autor - etwas über "Kotzen im Liverollenspiel" lesen möchte - ich mag's bezweifeln. Ansonsten aber eine gelungene und vor allem abwechslungsreiche Kost, die zudem größtenteils sehr augenschmeichelnd serviert wird.
    Ich denke mal als LARP'er sollte man mal einen Blick riskieren - zumal wenn man sich von den Themen angesprochen fühlt oder irgendwann selbst gerne in solch ein Medium einbringen möchte - soweit ich gehört habe ist die Redaktion sehr an freien Mitarbeitern interessiert.



    Dogio the Witch

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