Demonwright: Der eiserne Thron

Name: Der eiserne Thron

Art: Erster Roman zum Rollenspiel Demonwright
240 DIN A5-Seiten, farbiges Softcover

ISSN: 1612-0566

Preis: 8 Euro

Kontakt:
Storyolympiade
Ernst Wurdack
Homepage: www.storyolympiade.de
                    www.demonwright.de

Schreibstil & Qualität

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Illustration & Aufmachung

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Lesespaß & Nutzen

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Preis / Gegenwert

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Inhalt:
Im Krieg gegen die Goblins war Herzog Rogvald ein Held, im Frieden aber hat man ihn auf die langweiligste Burg der Südermark abgeschoben. Sein Überdruß schlägt in Tatendrang um, der nur ein Ziel kennt: den Eisernen Thron. Nach und nach geraten sie alle in die Lawine, die er losgetreten hat: die stolze Prinzessin Walrike, der heimatlose Frett, die zwergische Heilerin Thania, Gorban, der mit Isenborg, den Goblins und dem Rest der Welt noch eine Rechnung offen hat, und all die Menschen, Zwerge und Goblins, die das winzige Land im Norden der Krolinger Berge bevölkern.
Ich weiß nicht, wie viele Male ich beim Lesen verwundert auf das Cover geblickt habe, aber statt dort den Titel "Griff nach der Macht" zu lesen, stand dort klar und deutlich: "Der eiserne Thron". Um wieviel besser hätte der andere Titel gepaßt, mit dem ein Buch im gleichen Verlag erschienen ist.

Aber einmal davon abgesehen, ist der Griff nach der Macht, genauer gesagt der Griff nach dem Eisenthron genau das, um was es in diesem Buch geht. Ein Metaplot, drei Autoren, drei Geschichten. Am meisten sympathisiere ich mit der ersten Geschichte, in der der feiste adelige Krieger Rogvald sich durch allerhand Intrigen und göttlichen Segen in der Thronfolge nach oben kämpft. Und obwohl alle Geschichten in etwa die gleiche Seitenzahl haben, erschien mir diese Geschichte am gewaltigsten. Die zweite Geschichte handelt von einer zwergischen Heilerin und ihrer beschwerlichen Flucht aus der Eisenstadt Isenborg. Der dritte Teil ist quasi der "Auflösung" des Metaplots und der Verknüpfung aller Fäden gewidmet, die sich im Laufe der ersten Geschichten einfädeln. Wenn man den Roman wie ich über längere Zeit gelesen hat, bietet es sich fast an, mit diesem Wissen gleich noch einmal von vorne zu beginnen.

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  • Was möchte ich zu diesem Roman sagen? Kein episches Werk, aber der Verlauf der Handlung konnte mich bis zur letzten Seite fesseln. Einzig das Ende der ersten Geschichte traf mich unverhofft und hat mich irgendwie aus der Bahn gerissen... und das, wo ich eigentlich direkt danach Einschlafen wollte. Mist! Wie "Griff nach der Macht" bietet auch dieser Roman einen Einblick in die Welt von Demonwright, aber Vorkenntnis ist nicht von Nöten. Netterweise wurde sogar eine Faltkarte der Region beigelegt, auf der sich die Reisetätigkeiten nachvollziehen lassen.

    Fazit:
    Ein guter Roman auf 240 Seiten und definitiv eine Empfehlung wert!

    Dogio the Witch

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