Warhammer Fantasy TCG: WarCry

Name: WarCry

Art: Warhammer Fantasy Sammelkartenspiel
Starter: 60 farbige Spielkarten (je 30 Armee/Aktion)
Regelbuch, Stärkeskala
Booster: 16 Spielkarten (9 spielbare / 1 Goldstück)

ISBN: 1-932337-05-9

Preis: 14 Euro / 4 Euro (Starter / Booster)

Kontakt:
Sabertooth Games
Schwedter Str. 48
10435 Berlin
Homepage: www.sabertoothgames.com
(www.sabertoothgames.de)

Schreibstil & Qualität

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Illustration & Aufmachung

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Spielspaß & Nutzen

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Preis / Gegenwert

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Laut Sabertooth Games handelt WarCry von einem groß angelegten Konflikt in einer Fantasy-Welt. Warhammer-Fans werden die Einheiten und die Stimmung des Spiels sofort erkennen, da es sich um "ihre" Welt handelt. Allerdings braucht man kein Experte in dieser Welt sein, um WarCry zu spielen - und auch Runden zu gewinnen.

Vor allem der letzte Punkt ist von Vorteil, da ich von Warhammer lediglich weiss, dass es ein TableTop-Spiel ist, bei dem Gut gegen Böse bzw. Ordnung gegen Chaos kämpft. Ich habe einen der ersten Starter bekommen, die in Deutschland erhältlich waren. Die Karten und die Anleitung sind auf Englisch, zumindest für die Anleitung lag ein deutsche Übersetzung bei. Sie besteht aus der eigentlichen Anleitung, die in etwa vier A4-Seiten umfasst und einer Kurzanleitung mit einer Übersicht über den Aufbau der einzelnen Spielkarten mit noch mal zwei A4-Seiten.

Wie die meisten Sammelkartenspiele ist auch WarCry rundenbasiert und jede Runde ist in die "üblichen" Phasen eingeteilt: Zunächst werden Einheiten gemustert, also ins Spiel gebracht. Dafür bezahlt man einen bestimmten Goldwert - man muss sein Deck also sorgfältig planen, damit man mit den wenigen vorgegebenen Goldstücken auskommt. Im Gegensatz zu anderern Spielen, wo erst der eine und dann der andere Einheiten bereitstellt oder sogar eine ganze Runde spielen kann, wird bei WarCry abwechselnd agiert.
Neu gemusterte Einheiten sind sofort einsatzbereit und können in der folgenden Kampfphase eingesetzt werden. Wieder darf im Wechsel jeweils ein Kommando gegeben werde. Entweder wird angegriffen - oder gepasst, also nichts getan. Stehen die beiden Kontrahenten fest, dürfen sie mit zusätzlichen Taktik-Karten unterstützt werden, die den Kampf entscheidend beeinflussen können. Zu guter Letzt wird der Kampf mit Hilfe eines Würfels entschieden. Jeder Spieler würfelt und zählt zum Wurf noch die endgültige Stärke seiner Karten hinzu. Derjenige mit dem höheren Wert gewinnt den Kampf.

Das hört sich soweit ja wie ein typisches Sammelkartenspiel an, oder? Mag sein, aber es gibt einige Unterschiede:
Bei WarCry gibt es zwei Decks, von denen die Spieler ihre Karten ziehen. Zum einen das Armee-Deck, in dem sich die Einheiten und Zusätze für die Einheiten befinden. Diese stellen das Grundgerüst des Spieles. Zum anderen gibt es das Aktions-Deck, in dem Taktik-Karten, Reaktionen und Schlachtrufe (WarCry) aufbewahrt werden. Diese können die Kämpfe wie schon erwähnt entscheidend beeinflussen.

Die Grafiken auf den Karten sind durchweg ansprechend und sehr gut gelungen. Sie geben den Spielern einen ersten Eindruck davon, was die Karte kann und bieten einen grossen Reiz, die Karten zu sammeln und zu tauschen.

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  • Fazit:
    Ich bin weder Warhammer-Spieler noch Fan von Sammelkartenspielen, daher tue ich mich mit einem Fazit und einer Empfehlung ein wenig schwer.
    Warhammer-Fans, die jederzeit und mit relativ wenig Platzbedarf eine Schlacht ihrer Welt spielen wollen, kann ich das Spiel nur empfehlen. Genauso all denen, die Warhammer sammeln, denn wo sonst bekommt man so gute Grafiken von den einzelnen Einheiten?

    Dirk Räder

    Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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