No One Lives Forever

Name: No One Lives Forever

Art: PC-Ego-Shooter
Box mit 3x CD im DVD-Case,
Anleitung, 44 DIN A5-Seiten
ab Pentium III 450 MHz, 800 MB HD,
ab Direct-X 7

Preis: 25 Euro

Kontakt:
Vivendi Universal Interactive
Robert-Bosch-Str. 32
63303 Dreieich
EMail: tanja.hohmann@-SPAMSCHUTZ-vup-interactive.de
Homepage: www.sierra.de

Programmstil & Qualität

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Illustration & Aufmachung

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Spielspaß & Nutzen

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Preis / Gegenwert

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Mit No One Lives Forever betritt der Mission & Multiplayer-Ego-Shooter erneut als Game of the Year die Bühne. Der Spieler schlüpft in die Rolle der sehr attraktiven britischen Agentin Cate Archer, die seit geraumer Zeit der Geheimorganisation UNITY angehört. Als erste weibliche Agentin hat man allerdings mit allerlei Vorurteilen zu kämpfen und so darf es den Spieler verwundern, wenn jeder kleine Fehler entsprechend mürrische und doppeldeutige Kommentare erntet.
Bei Spielbeginn hat Cate gerade eine Reihe von wirklich anspruchslosen Aufträgen für UNITY absolviert, als sie - bereits leicht frustriert - zu einem Meeting gerufen wird. Irgendjemand oder irgendeine Organisation schaltet seit kurzem einen UNITY-Agenten nach dem anderen aus. Nachdem alle anderen Aufklärungsversuche gescheitert sind und UNITY langsam die Agenten ausgehen, ist Cate's große Stunde gekommen - der erste echte Auftrag.

Mit einer großen Portion Mißtrauen und Ironie, schicken ihre Auftraggeber die Agentin auf ihre erste Mission. Vor jeder Mission darf sich Cate allerdings in den Trainingsräumen fit machen und die zur Verfügung stehenden Gegenstände ausprobieren. A la James Bond, präsentiert das UNITY-Labor in regelmäßigen Abständen neue Gimmicks, wie z.B. explodierende Lippenstifte, Zoom-Sonnenbrillen, Dietrich-Haarspangen uvm.
Vor jeder Mission bekommt Cate die Möglichkeit, sich aus dem vorgegebenen Pool Gegenstände auszusuchen, die sie für die Mission als wichtig erachtet. Natürlich kann es auch sein, daß UNITY bestimmte Gegenstände vorgibt, ohne die die Mission unmöglich zu bestehen wäre.

No One Lives Forever bietet insgesamt 19 Missionen mit über 60 Leveln - das sind 4 Missionen mehr als in der alten Version. Und jede Faser dieses Spiels strahlt dem Spieler im popigen 60er Jahre Flair entgegen. Die damit vermittelte Atmosphäre ist einfach nur genial. Das beginnt schon beim Vorspann, der sich vor dem Vorspann eines James Bond Films nicht verstecken muß.
Wo eine "Top-Agentin in Vorbereitung" ist, dürfen natürlich entsprechende Oberbösewichte ebenfalls nicht fehlen - wer James Bond-Filme liebt, braucht hier auf nichts zu verzichten... außer auf überzeugnede männliche Hauptdarsteller - die bekommen hier nämlich eher ihr Fett weg. Emanzipation life, aber auch für Machos niemals nervig - immerhin wird auch der größte Macho durch Cates Vorliebe zu Minis und hautengen Bodysuits voll entschädigt...

Technisches
Erstmals hat das Game im Januar 2001 das Licht der Welt erblickt - kann aber dennoch mit einer ziemlich guten Grafikengine aufwarten, die z.B. Stirb Langsam - Nakatomi Plaza um Längen schlägt. Diese Leistung wird gut ausgenutzt, mit tollem Sound aufgewertet und lädt auf gut ausgestatteten Computern zu einer farbenprächtigen Multimedia-Orgie ein. Bei der attraktiven Cate Archer, freut sich das (männliche) Spielerauge so über jede spiegelnde Oberfläche...
Ansonsten läßt der Sound auch keine Wünsche offen. Die deutschen Synchronstimmen sind mit bedacht gewählt und passen zur Optik. Leider scheint die Grafik bzw. deren Timer (auf meinem Rechner) zu schnell zu laufen, und so werden viele längere Passagen abgewürgt. Sich parallel den Text als Untertitel anzeigen zu lassen, kann daher nicht schaden.
Alle 60er Jahre-Soundtracks des Spiels, liegen der Box übrigens auch als Musik-CD bei.
Ansonsten findet man einen 16-Spieler-Multiplayer-Modus, einen Map Editor und den Source Code.

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  • Fazit:
    Grafiktechnisch liegt No One Lives Forever auf gleichem Niveau wie Alien vs Predator 2. Natürlich hängt das, was am Ende auf dem Bildschirm zu sehen und noch spielbar ist, wesentlich von der verwendeten Hardware ab, aber zumindest kann der Besitzer eines sehr guten Computers davon ausgehen, entsprechend bedient zu werden.
    Mir macht das Spiel unheimlich viel Spaß - vor allem weil man die Missionen eben nicht nur schaffen kann, sondern auch besonders GUT schaffen kann, z.B. möglichst ohne einen Alarm auszulösen d.h. möglichst nicht von Kameras oder Wachleuten entdecktzu werden.
    Wer irgendwas mit Ego-Shootern und vor allem auch mit den Spionagefilmen der 60er Jahre anfangen kann, sollte sich dieses Game of the Year nicht entgehen lassen!

    Dogio the Witch

    Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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