Die Leuchtende Klinge Ormuts

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(Assassinen und heilige Tätowierungen die 3.)

"Die Leuchtende Klinge Ormuts" ist eine Vereinigung von "weißen" Assassinen, die ihren Ursprung in Mokattam hat. Sie wurde etwa 1850nL vom damals herrschenden Kalifen Harun II. gegründet. Ihre Aufgabe bestand darin die inneren und äußeren Feinde des Reiches und des Glaubens zu jagen, und zur Strecke zu bringen. Selbstverständlich konzentrierten sie ihre Aktivitäten auf solche Personen denen man offiziell nicht habhaft werden konnte. Für solche sind ja schließlich die Ordenskrieger da! Zielpersonen waren zum Beispiel: Unliebsame aber Ranghohe Persönlichkeiten in den angrenzenden Staaten (man will ja nicht immer gleich Krieg); Korrupte und dem Reich schadende Beamten; Finster- und Schwarzmagier; Dämonen und ihre Beschwörer; Anhänger von Alaman; und jegliche erdenkbare Kombination von vorigem. Ähnlich den Khalidanie (Or) sind die Leuchtende Klinge Ormuts fanatische Anhänger Ormuts. Ihr oberstes weltliches Oberhaupt ist der Kalif selbst.

2200nL kamen bei einem Attentat der LKO zwei Wesire und Saftran I., 12jähriger Sohn des damaligen Kalifen Usbarnet IV. ums Leben (ob's Absicht war?). Daraufhin ließ Usbarnet IV. die am Hof befindlichen Anführer der LKO hinrichten, und erklärte die Organisation für aufgelöst.

Aber auch heutzutage existieren die Leuchtenden Klingen Ormuts noch. Sie sind wenig an der Zahl und besitzen keine feste Struktur mehr. Der Vater übergibt sein Amt dem Sohn, oder einem würdigen Lehrling, der die Aufgabe weiterführt (sind halt Fanatiker ).

Ihre Losung lautet :

"Wäre doch nur Hadschif noch Kalif ..."

"... denn damals wachte unser Auge noch neben Seinem."

Zur Jetztzeit ist der Hofschmied in Kuschan ein Anlaufpunkt für die LKO, der versucht, wieder ein feste Organisation zu bilden. Nach dem "Sturm über Mokattam" gelang es einer LKO (die hier nicht namentlich erwähnt werden will) Minister für innere Sicherheit zu werden. Damit besitzen die LKO wieder eine Mund und ein Ohr im Herzen des Kalifats.

Sollte es einem Opfer einmal gelingen sich einer LKO zu entziehen so besitzt diese die Möglichkeit, sich auf das Opfer zu eichen. (soviel zu Heiligen Tätowierungen) Dies geschieht so:

In einem Ritual zur Mittagsstunde tätowiert sich die LKO das Motiv eines Dolches in einen Unterarm. Dies kostet sie 1% Konstitution (permanent) und Grad AP (permanent, s.u.).

Von nun an wird sich die Tätowierung erwärmen und die Schneide des Motivs leicht zu leuchten anfangen, sollte sich das Opfer in 20m Umkreis befinden. Außerdem erhält die LKO Gefahren Spüren +20 auf Aktionen des Opfers und +4 auf aller Resistenzen gegen Zauber des Opfers (aber nur des Opfers selbst, nicht seiner Handlanger).

Sobald das Opfer stirbt (was der Assassin automatisch spürt) oder erlegt wird, kann sich der Assassin in einem ähnlichen Ritual eine Dolchscheide über die Klinge Tätowieren. Dadurch ist die Verbindung unterbrochen (das Opfer muß tot sein) und die LKO erhält Grad AP zurück (permanent). Bemerkung: es ist durchaus möglich das der Assassinen dabei ein AP-Geschäft macht. Dies ist die Belohnung Ormuts. Es ist auch möglich mehrere aktive Tätowierungen zu haben, man muß halt nur die Nachteile in Kauf nehmen (wer hat schon so viele AP zu verschenken?)

So, das war mein Senf zum Thema Assassinen und Heilige Tätowierungen. Die oben beschriebene Assassinensekte ermöglicht es einem Spieler seiner Berufung nachzugehen, ohne dabei zu sehr in eine Organisation eingespannt zu werden.

Und Heilige Tätowierungen; ich finde man sollte sie nicht in Regeln fassen. Sie sollten etwas ganz individuelles und spezielles sein. Die Tätowierung eines Schamanen kann ganz anders gehandhabt werden als die eines Kriegers eines anderen Schamanens oder eines Assassinen (wie hier).

Roger Frehoff

Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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