Haps

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Name: Haps

Art: Kartenspiel
Spielkarten plus Anleitung,
zum Spielen wird ein W6 benötigt.

Preis: 10 DM

Kontakt: Krimsus KrimsKrams-Kiste
EMail: webmaster@-SPAMSCHUTZ-krimsu.de
Homepage: www.krimsu.de

Schreibstil & Qualität

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Illustration & Aufmachung

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Spielspaß & Nutzen

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Preis / Gegenwert

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 Infos zum Bewertungsschema Kauflust ?

Für die meisten Urlauber ist der Spaß vorbei, wenn die Küstenwacht die Hai-Warnung-Fahnen hißt - beim vorliegenden Spiel HAPS geht der Spaß für die beiden Spieler dann erst richtig los. Jeder Spieler bekommt drei der sechs Hai-Karten, die seine Gang darstellen.
Die einzelnen Haie haben unterschiedliche Hunger- und Geschwindigkeitswerte und je eine Sondereigenschaft. Für jedem Hai gehört eine eigene Hai-Zähler-Karte, die eine Tabelle mit Hunger- und Geschwindigkeitswerten enthält.

Beide Gangs gehen für den Spieler in einem Revier auf Jagd, daß aus 6 x 4 Feldern besteht, die aus 6 Überwasser- und 12 Unterwasserkarten gebildet wird. Zuerst legt ein Spieler die 6 Überwasserkarten als Reihe aus. Danach plazieren die Spieler abwechselnd je sechs Unterwasserkarten, wobei zwangsläufig 6 Felder frei bleiben (da für 3 Zeilen a 6 Felder nur 12 Spielkarten vorhanden sind).
Jede dieser Karten hat einen Schnelligkeits- und einen Nährwert. Die Überwasserkarten stellen Wassersportler oder Wasservögel dar. Unter Wasser stößt man auf jede Menge Kleinfisch, aber auch ein paar böse Überraschungen, wie Taucher, Killerwale oder Tintenfisch für die man entweder besondere Kampfkraft oder Geschwindigkeit (in Form von Spezialchips) braucht.

Dann positioniert jeder Spieler seine Hai-Karten offen am Außenrand der Unterwasser-Region, von wo dann auch die große Fresserei startet.
Abwechselnd übernehmen die beiden Spieler die Rolle des Hai-Spielers und des Futter-Spielers.
Der Futter-Spieler darf eine Futter-Karte bewegen, eine verdeckte Karte um ein Feld, oder eine aufgedeckte entsprechend ihrer Geschwindigkeit, verläßt aber niemals seinen Bereich (Über-/Unterwasser).
Als Hai-Spieler kann man eine Futter-Karte aufdecken, die an einen eigenen Hai angrenzt oder einen Hai um eine Anzahl Felder bewegen, die seiner Geschwindigkeit entspricht. Landet man mit seiner Bewegung auf einer Futterkarte, kann man versuchen diese zu fressen. Wichtig ist, daß der Geschwindigkeitswert des Hais - nachdem diese für jedes gezogene Feld um einen Punkt reduziert wurde - noch dem des Futters entspricht.
Optimal ist es wenn ein Hai Futter in einer bestimmten Nährwert-Reihenfolge verspeist (niedrig-hoch-niedrig) was sich bei der Auswertung als günstig erweisen kann. Gespielt wird, bis alle Futterkarten verspeist sind.

Vor allem die vielen Sonderkarten und noch einige hier nicht näher beschriebene Regeln geben dem Spiel die richtige Tiefe, um längerfristig zu motivieren.

Technisches
Die farbige Illustration (PC-Coloration) der Karten ist sehr gut gelungen und teilweise richtig witzig. Ein wenig nervig sind die 8 "Sonderchips", die man aus zwei Karten herausschneiden muß.
Die doppelseitige Anleitung (A4) ist ganz ordentlich geworden, wenn auch nicht optimal strukturiert. Im Spiel wird sie durch einen Spielkarte mit Kurzanleitung ersetzt, die auch die Spielaufstellung enthält.

Fazit:
*** Playtest fehlt noch ***

Dogio the Witch

Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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