Wahnsinn
Copyright (c) von King of the Immposible

Ein Schatten zieht über den Himmel, verdunkelt die Wolken.
Für einen Moment stockt mein Blut, dann, nur ein Adler denke ich.

Schrecken der kleinen Tiere, stolzer Herr der Winde ich grüße dich!
Leise folge ich meinem Pfad, durch kalten Stein.
Stinkender Odem verpestet die Luft, nimmt mir den Atem.
Ein fernes Heulen, es zeugt von den Schergen des bösen.

Einst war das Land grün und frei, und voller Wunder.
Der Himmel blau, die Luft frisch und klar.
Doch dann kam das dunkle, der dunkle Herr der Finsternis.

Grüne Wälder brannte er nieder, alte Stämme vernichtete seine Armee.
Nun bin nur ich noch übrig, ein schwacher Mensch, gegen Monster aus Stahl und schwarzer Magie.
Wo einst das Dorf meiner Vorfahren stand, steht nun ein finsterer Turm,
aus toten Fenstern starren tote Diener der Dunkelheit.
Dies ist mein letzter Kampf, der letzte Kampf des Lichtes.
Immer lauter höre ich das heulen der Schergen, den donnernden Flügelschlag ihrer fliegenden Kreaturen.

In einer schmalen Gasse stellen sie mich, doch niemals kriegen sie mich
Lebend! Ich schieße, mein Pfeil trifft, und gleich mein Schwert!
Ich kämpfe, kämpfe den Kampf des letzten freien Menschen gegen die Dunkelheit.
Doch ich verliere, sie nehmen mein Schwert, halten mich fest.

Ein kurzer Stich, ich fühle das Gift in meinen Adern,
die Ärmel der Zwangsjacke schließen sich,
sie bringen mich in ihren leichenblassen Wagen in die Anstalt,
sehen nicht das der Wahnsinn bei ihnen liegt.

King of the Immposible
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