Aufzeichnung
(SF, Marc Albrecht, Oktober 1990)

Welche Formulierung genügt dem Zustand ?
Wir entscheiden uns für die Einzahl - da sie am Einfachsten zu benutzen scheint.
Der Andere bedient sich ihrer ebenfalls. Ist dies Zufall ? Sei es.

Die Aufzeichnung lief dem Punkt zu, an dem eine neue Spur aufzuzeichnen sich lohnte. Wir - ich tat das, was einem Zurücklehnen entspräche, wäre mir dies möglich. Und ich tat etwas, das dem menschlichen Denken entsprechen mag - auch wenn mir der Vorgang bei meinen Schöpfungen nicht ganz gelungen zu sein schien.
Ich - dachte an die Spur, die ich soeben vollendet hatte. Eine Frau hatte ich erfunden, deren Muster sich durchaus reproduzieren und wiederverwenden ließ. Seit ich diese Aufzeichnung begonnen hatte, wurde ich der Sache immer überdrüssiger - zum Ende der Spuren hin wird das deutlich, das Werk läßt nach, obgleich es durchaus gut begonnen hatte.
Doch muß ich wohl auch gestehen, daß ich den Überblick verlor. Die Sequenten nahmen Überhand, während die tatsächlichen Charaktere sich so sehr ineinander verstrickten, daß ich wohl kaum in der Zeit, die ich mir selbst zugestanden hatte, mit dem Werk fertig werden würde. Allerdings bildet dieser Umstand kein Problem - schließlich ist Zeit eine der Randsequenzen, die ich eigens für mein Werk entworfen und installiert habe...
Ich ließ die Aufzeichnung an den Punkt zurückehren, an dem ich gedachte, die erforderliche Nebenspur aufzuzeichnen. Meine letzte Schöpfung wurde einem Einfall gemäß als Hexe verbrannt - nur verlangte die dazu nötige Verurteilung nach einem eigenen Charakter - sie konnte wohl kaum durch einen automatischen Sequenten ausgesprochen werden.
Obwohl mir nun einfiel - wozu sollte ich eine vollständige eigene Spur entwerfen, ich konnte entweder eine bestehende Automatiksequenz nutzen und mich einschalten - oder einen früher entworfenen Charakter wiederverwenden.
Ich hatte diese zweite Möglichkeit oft benutzt - zum Ende der Aufzeichnung hin, wie erwähnt, vielleicht zu oft. Die sogenannten Reinkarnationen häuften sich immer mehr. Ich mußte das Finale bald entwerfen, sonst glitt mir die Geschichte aus der Hand.
Es enstand eine bildliche Datei, die mir einen Überblick über bestehende echte Charaktere bot. Ich ließ die Eindrücke durch mich hindurchlaufen, hielt inne.
Ja, das war eine großartige Idee gewesen - damals, als ich diesen Rasputin entwarf. Er bot soviele Ausgangsmöglichkeiten für Sequenten, daß die Automatiken sich spürbar konzentrieren mußten, um die entstehenden Diskrepanzen auszugleichen... Dennoch waren bleibende Unmöglichkeiten verschiedener Art bestehen, die durch errechnete Sequenzen nicht auszugleichen waren. Dies war die künstlerische Note, die mein Werk hatte. Es stimmte nicht alles - nicht alles, was einem eventuellen - natürlich nur theoretisch möglichen - Betrachter begegnete, war logisch möglich. Wollte vielleicht eine meiner Kreationen das Werk "verstehen" - sie wäre zum Tode verurteilt, da die besagten Tatsachen ihren Verstand völlig überforderten.
Meine Konzentration bemerkte einen Querverweis. Es ergab sich durch Hochrechnung eine weitere notwendige Hauptspur, die entworfen werden mußte. Sie zog sich durch Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und die vierte Parallelspur, die meine Zeitidee möglich machte. In mir entstand ein Gefühl, das ich in Sprache am Ehesten als "Zorn" bezeichnen kann. Warum hatte ich da denn nicht aufgepaßt - jetzt machte mir die Komplexität kleiner Kunstgriffe noch wirkliche Arbeit !
Der Verweis offenbarte mir eine weitere Figur - natürlich, es bestand ein Inkarnationszusammenhang mit Ghandi. Aber Gandhi war doch nun wirklich eine einfache Spur - meiner Idee gemäß. Auch die Interferenz mit Lan Da Vormhg war nachvollziehbar, wenn nicht beabsichtigt. So genau waren mir die Ideen nicht mehr gegenwärtig. Allerdings erfreute es mich zu sehen, daß die vierte Zeitspur eine echte Interferenz mit der ersten bilden konnte. Atlantis, die Welt Da Vormhgs, synchronisierte sich an der vierten Spur, Rasputins Idee an der ersten- schon, als ich ihn in der zweiten verankerte...
Der Verweis brachte weitere Punkte hervor. Wieder entstand ein Gefühl in mir. Es wäre Stolz zu nennen - auch noch etwas anderes, das ich noch nicht in mein Werk eingebracht hatte, und für das es somit keinen sprachlichen Begriff gibt. Da ich diese Kleinstspur in der Synchronisation der vierten Zeitspur unterbringe, wird sich der Begriff noch finden lassen...
Mein Werk war gewaltig - ich selbst konnte es nicht mehr ganz überschauen. Es war meiner würdig - doch nie würde es bewundert werden können, denn nach dem Finale war es - wird es natürlich nicht mehr existieren - ausserdem, wer sollte es auch bewundern, ausser mir ? Ich lasse mich schon zu weit in "Denken" beschränken. Die Einzahl ist eine wahres Wissen verhindernde Erfindung... Das sollte mir durchaus recht sein, wieder einer der hervorragenden Punkte, die die Eckpfeiler meines Werkes bildeten.
Ich stutzte. Der Verweis auf Jesus von Nazareth war mir unverständlich. Ich hatte Jesus in der vierten Zeitspur verankert - ein Verweis war also nicht möglich, allerhöchstens eine Interferenz. Zudem war diese Figur noch lange nicht vollendet, ich wollte abwarten, welche Verweise sich im Laufe der Entwicklung ergeben würden, um Jesus an die Erwartungen anzupassen, die Sequenten - und echte Charaktere an ihn stellen mochten.
Aber der Zeiger machte deutlich, daß Jesus bereits weiter entwickelt war, als ich ihn haben wollte. Es mußten sequentielle Erweiterungen sein, um Diskrepanzen auszuräumen. Das passte mir überhaupt nicht. Ich wollte mich ... zornig in seine Spur einfahren, als ein weiterer Verweis meine Aufmerksamkeit erregte.
In der dritten Zeitspur synchronisiert befand sich eine Ideennotiz, die ich nicht gemacht hatte. Noch nicht - halt, Chronologie gilt nicht, ich stoppe diese Spur.

Fortsetzung.

Die Automatiken machen mir Schwierigkeiten. Teile der vierten Zeitspur scheinen sich auf die erste und dritte Spur übertragen zu haben. In meinem Werk vermischen sich Realität und Irrealität stellenweise - in einem Maße, daß viele Teilspuren durch Ausgleichssequenzen völlig entstellt wurden.
Einige Beispiele: Carlos Antonio Monario wird nicht meine persönliche Präsenz sein können, er wird von einer Frau verstanden werden. Er wird positive Reaktionen erleben - er wird menschlich erscheinen. In Ordnung, ich ändere meine Idee und lasse ihn sterben - seine Spur enden. Keine Immortalität für Monario. Mein Werk scheint mir Vorschriften machen zu wollen.
Ich schalte mich in die Teilspur ein, die ich vollenden muß, um meine kürzlich erschaffene Figur zu vernichten.

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HXA. 14:75:88:13:450.126994 TS 1/3 Reakt. VS 1/3.475 Kat.Nr. 476.534.2
...

Mein Adjudant überbrachte mir die Nachricht, Maria von Karlsbad sei von ihrer Nachbarin der Ketzerei beschuldigt worden. Ich überlegte einige Zeit, ehe mir der Name etwas sagte - natürlich, die rotblonde Schönheit aus der Fischergasse. Sie war mir vor einigen Jahren zueigen gewesen. Natürlich hatte ich den Mönch, der uns in meiner Kammer überraschte, weil er die von mir entliehene heilige Schrift zurückgeben wollte, beseitigt. Er war als Geisteskranker in der Folter verendet.
Ich hielt den jungen Mann fest, der sich, tiefe Verbeugungen machend, zurückziehen wollte.
"Bring sie zu mir, Sebastio. Ich werde sie zunächst verhören - ehe die Folter ihr ein öffentliches Geständnis entlocken wird. Vielleicht bringe ich sie dazu, ihr verlorene Seele auf den rechten Pfad zurückzubringen. Möge der Herr ihr gnädig sein. Sei gesegnet, Sebastio." Damit entließ ich ihn.
Wenig später betrat Maria meine Kammer. Als sie mich erkannt hatte, fiel sie mit dem Gesicht auf die Erde, faßte den Saum meiner Kutte und benetzte ihn mit Tränen und Küssen.
"Herr, ich habe nichts getan - ich bin völlig unschuldig."
"Wohl kaum, wenn ich mich recht entsinne - Du hast es sogar gewagt, mich zu versuchen !" Die Wahrheit war etwas anders gewesen, aber wer hatte denn hier die "Wahrheit" auf seiner Seite ?
"Gestehe - Du bist mit dem Bösen im Bunde ! Vergiftest Deine Mitmenschen mit teuflischen Gebräuen oder was ?"
"Herr ! Nein, ich heilte doch nur den Sohn meiner Nachbarin von einem schweren Schnupfen, an dem er gestorben wäre !"
"Wie ?"
"Mit den Kräutern, die meine Mutter mir gegen Erkältungen empfahl !"
"So, Tochter einer Hexe und selber Ketzerin ! Auch der Schnupfen ist ein Geschenk des Herrn - sollte der Sohn sterben, ist es der Wille des Herrn."
"Ich werde nichts mehr dergleichen tun, Herr..."
"Ach, Deine Hilfe willst Du Deinen Mitmenschen auch noch versagen, Ketzerin !"
Ich rief die Knechte, die die schluchzende Frau fortbrachten. Es paßte mir sehr gut, daß sich dieser kleine Fehler in meiner Laufbahn als Abt so von selber klärte.
Maria von Karlsbad wurde am nächsten Tag hingerichtet. Allerdings spürte sie die Flammen wohl kaum noch - ein wenig Menschlichkeit wohnt sogar der grausamsten Folter inne.

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HXA. 14:75:88:13:450.127253 TS 1/3 Reakt. VS 1/3.475 Kat.Nr. 476.534.2
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Die Spur war komplex genug - die zeitlichen Querverweise konnten die Automatiken ausgleichen. Es war ein Spaß, wieder einmal einen Verweis auf meine Eigenschaft als Schöpfer des Werkes anzubringen. Meine persönliche Note verlieh dem Ganzen doch einen Hauch von Individualität... Einzahldenken. Schrecklich.
Da fiel mir ein, was der Charakter Maria von Karlsbad gesagt hatte. Sie habe einem Jungen das Leben gerettet - wann denn bitte ? Ich hatte ihre gesamte Spur selbst gelebt. Hier stimmte doch wieder etwas nicht... Der Sache wollte ich nachgehen.

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HXA. 14:75:88:13:450.126800 VS 1/3.475 Kat.Nr. 476.531.74
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Niklas würde gesunden. Ich dankte dem Herrn, der mir diese Fähigkeit verliehen hatte sowie meiner seligen Mutter.
Was konnte ich dem Herrn bieten als meine Demut - als Bitte um Verzeihung ? Ich konnte mir nur seiner Liebe gewiß sein, da jenes schreckliche Ereignis mich für immer verdammte... Doch der Herr ist gütig. Er wird mir vergeben, ich glaube daran. Hatte nicht Jesus davon gesprochen, daß...

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HXA. 14:75:88:13:450.126801 VS 1/3.475 Kat.Nr. 476.531.74
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Rasend vor Zorn schaltete ich mich in eine Nebensequenz zu Jesus ein. Hier geschahen Dinge, die nicht auf mein Werk zurückgingen. Mein Werk! Von mir geschaffen, erdacht ! Ich hatte soviel erfunden, um diese lächerliche Welt in sich stimmig zu machen - auch mein großartiges Finale war bereits vorbereitet - aber diese Verweise auf Charaktere, die ich als simple Synchronisatoren geplant hatte, ließen mich um die Komplexität fürchten. Es sollte mein Werk sein, wenn ich es zerstörte - wenn ich es löschte. Meines ! Nicht das irgendwelcher, ebenfalls von mir eigens erdachten Automatiken !

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HTD 6:54:30.33 HS 7/3 Sequ.Folge 000 Simpl.Folge 000 Kat.Nr. XXXXXX
...

Meine Schritte lenkten mich auf den großen Platz, auf dem wieder drei Verbrecher getötet wurden.
Natürlich muß das Volk geschützt werden ! Aber dennoch empfand ich etwas wie Mitleid mit den Männern, die da mit schmerzerfüllten Gesichertern ihren Tod erwarteten.
Der in der Mitte erregte meine Aufmerksamkeit. Denn er starrte mich an. Ich drängte mich durch die Menge, da spürte ich eine Stimme in mir.
"Halte ein. Lasse Dich nicht erkennen, denn Du wirst sonst in Deinem jetzigen Sein verbleiben."
Die Stimme dröhnte durch meinen Schädel - der Gekreuzigte hatte nicht gesprochen und dennoch wußte ich, daß er es war, den ich vernahm. Nun regte sich noch eine Stimme in mir.
"Wer bist Du ?" fragte es. Ich war gelähmt, konnte mich nicht bewegen.
"Das wirst Du nicht hier erfahren. Aber suche, und Du wirst finden."
Mein Atem stockte völlig - Kurz darauf, während die Stimmen in mir hallten, versiegte auch mein Herzschlag. Ich wußte plötzlich, daß es aus war. Die Stimmen kümmerten sich nicht um mich - im Fallen vernahm ich den Rest des Gesprächs. Der Gekreuzigte war für mich das Böse - er vernichtete mich... ich verstand bis zum letzten Moment nicht, daß ich für ihn keine Rolle spielte. Denn ich war nie gewesen.
"Du bist keine Sequenz."
"Nein."
"Aber ich erschuf Dich nicht so komplett - Du bist nicht fertig, solltest kein Bewußtsein haben, kannst es gar nicht !"
"Der Körper hier hat es auch nicht. Aber dennoch bin ich."
"Wie ?"
"Auch Du bist."
"Ich bin Wirklichkeit !"
"Die hast Du doch erst für dies alles hier erschaffen."
"Ich weiß, daß dies ein Werk ist - eine Schöpfung !"
"Ja."
"Meine Schöpfung !"
"Oh, ja ? Erkläre sie !"
"Die Zeit reicht nicht - Deine Spur endet gleich !"
"Du weißt, daß es nicht so ist. Was ist Deine Idee der Welt ?"
"Ein Werk. Etwas, das ist - einfach so, um einen Gegensatz zu bilden."
"Gegensatz zu was ?"
"Zu - vielleicht zu mir. Ich erschuf meine ... Existenz ebenfalls als Gegensatz zur Realität, die hier gefangen ist."
"Eine Tatologie. Kann sie Dich befriedigen ?"
"Mein Werk befriedigt mich, da es meines ist."
"Verstehst Du es ?"
"Nicht mehr - etwas läuft schief - es entgleitet mir."
"Ja. So würde ich das auch sehen - auf mich bezogen."
"Auf Dich ?"
"Nun, auch ich habe gedacht, dies sei MEIN WERK."
"Bist Du ... - BIST DU ?"
"So sehr, wie Du bist. Und so wenig. Ich denke, wir hatten da die gleiche Idee - nun müssen wir unsere Schöpfung wohl einstimmen..."
"Synchroniesieren. Ja. Aber nicht über meine Zeit."
"Zeit. Das ist eine Deiner schrecklichen Erfindungen - sie verbreitet Leid - und schränkt Glück ein ! Warum ?"
"Ein schönes Werk ist langweilig - ich will Hindernisse, Schwierigkeiten - Diskrepanzen : Kunst !"
"Nein. Das darf nicht sein - ich werde gegen die Zeit arbeiten. Zeitloses Glück - Ewigkeit ! Liebe !"
"Ohne Haß ? Ohne Leid ? Ohne Ende ? Ha, das wird Dir nicht gelingen, meine Schöpfungen könnten es nicht ertragen !"
"Vielleicht Deine nicht. Aber auch ich schuf - und erschaffe."

...
XXXXXXXXXXXXXXX
...

Die Spur, die ich nutzte, war zu Ende. Nur der Sicherheit halber überprüfte ich sie - richtig, es war eine Sequenz, die erst, nachdem ich sie benutzt hatte, von den Automatiken gemacht werden würde. Sie konnte also nicht einfach enden - aber schon der Header wies eine Schädigung auf.
Ich erforschte meine Ideenkartei - nein, einen Gegenspieler hatte ich nie beabsichtigt, würde es auch nie tun ! Ich war nicht allein.
Nicht allein.
Das hieß, mein Werk würde betrachtet - beurteilt, vielleicht gar verstanden werden... wie, wenn ich selbst es nicht mehr verstand ?
Die Interferenzen mit ... JENEM ANDEREN entrissen mir die Schöpfung. Ich würde sie zurückgewinnen. Ich hatte meine Synchronisation - die Zeiten. ER hatte sie nicht - er würde weiter mit zeitloser "Liebe" arbeiten wollen - und versagen !
Was ist ER ? Habe ich IHN erschaffen, um die Beendigung meines Werkes zu verhindern ? Oder - ... erschuf er mich, um sich die Langeweile zu nehmen, was irgendwie fast noch wahrscheinlicher erschien, wenn er schon in "seinem" Werk auf keine Hindernisse stieß ?
Wie konnten die zwei Werke ineinander fallen ?
Waren es zwei ? Werden es wieder zwei werden ? Ich bin gefangen in meinem Zeitdenken - das war ER ! Ich fange mich in der Einzahl ! Wieder ER !

Ich beendige diese Spur. Sollte ER siegen, wird sie umkopiert werden, sie wird lesbar, vielleicht auch diese Aufzeichnung ! ? Aber ich werde nicht in eine Inexistenz abgleiten... Zuviel in Meinem Werk wurde- wird von mir erschaffen...

Ich bin nicht allein. Ein neues Gefühl entsteht, zuvor unbekannt. Es entsteht wegen IHM. Ich nenne es ...
... Liebe.

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Marc Albrecht
Mehr seiner Werke gibt es bei
www.Elerion.de

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