Hyppolyta #17

Name: Hyppolyta #17:
Magazin für Fantasy und Martial Art

Art: fannisches Magazin für Xena,
Herkules und Martial Arts-Fans
56 A4-Seiten, SW, geheftet

ISSN: 1433-7770

Preis: 6.- DM + P&P

Kontakt:
Dirk De Lange
Bleichstr. 15
51063 Köln

Schreibstil & Qualität

 :-)  :-)  :-)
Illustration & Aufmachung
Gute Bilder in schlechter Qualität
 :-)  :-)
Spielspaß & Nutzen
4 Punkte für Xena- und Film-Fans
 :-)  :-) ( :-)  :-) )
Kompatibel zu Midgard
Dank gutem 'Pompeji'-Beitrag
 :-)  :-)

Preis / Gegenwert

 :-)  :-)
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"Magazin für Fantasy und Martial Art" - für mich eine eher irreführende Bezeichnung, zumindest wenn ich diese Ausgabe #17 der Hyppolyta betrachte. Für mich ist die Hyppolyta eher ein "Magazin über Phantastische Medien und Greek-Fantasy"

Typisch fannisch
Das Magazin macht auf den ersten (und alle weiteren) Blicke einen sehr fannischen Eindruck. Dazu tragen vor allem die durchgehend photokopierten Seiten und das nicht qualitativ abgesetzte Cover bei, auch der bei 52 Seiten schon recht starke Überhang der gehefteten Seiten wurde nicht geschnitten.
Die Hyppolyta bietet eine recht bunte Mischung an Beiträgen für Xena- und Herkules-Fans, aber auch für die Freunde guter CDs und Filme. Die bunte Mischung spiegelt sich auch in der Qualität der Artikel wieder, zwar sind viel Artikel von guter Qualität, aber die Aufmachung pendelt zwischen derbem "Schreibmaschine, Schere & Kleber"-Niveau und brauchbarem DTP. Als Layout-Ästhetiker mußte ich da manchmal schon beide Augen zukneifen.

Also mir hat an dieser Ausgabe vor allem der Beitrag Die letzten Tage vom Pompeji gefallen, auch wenn dieser von Rechtschreibfehlern nicht ganz frei war. Ich schau mir zwar ab und zu mal eine Folge Xena an, aber ein echter Fan bin ich sicherlich nicht (ebensowenig eingefleischter Video-, Musik- oder Video-Fan), weshalb einige der abgedruckten Beiträge mir auch nicht soviel brachten. Aber das wird bei jedem anders sein.

Technisches
Die Aufmachung und der Druck sind schlicht grauenhaft. Zwar ist alles lesbar, aber es fehlt jegliche Linie und die Illustrationen könnten echt mit ein wenig mehr Liebe behandelt werden. Auch die Photokopien selbst sind von minderer Qualität, und das Cover könnte eine etwas bessere Qualität vertragen (zumal bei einem Preis von 6.-DM!)

Fazit:
Wem professionelles Design eher egal ist und wem die obige Mischung gefällt, der findet hier interessante Informationen. Vielleicht widmen die Macher ja zukünftig auch dem Layout ein wenig mehr Aufmerksamkeit und schaffen damit die Basis für eine noch breitere Leserschaft.
Zum Preis: 6.-DM ohne Porto und Verpackung ist definitiv für dieses Produkt zuviel.

Dogio the Witch

Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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