Durchbrechen

Eine häufige Spielsituation besteht darin, daß man unbedingt durch einen gesperrten Gang muß, um z.B. den dahinterliegenden Ausgang zu erreichen, oder daß ein höchst mächtiger, aber wie üblich feiger Magier sich hinter einer Reihe von Kriegern vor Nahkampfangriffen schützt und von dort die Gruppe mit unangenehmen Zaubersprüchen traktiert.
Diese neue Regel soll simulieren, daß es nicht immer unbedingt nötig ist, erst alle Gegner niederzukämpfen, um sein Ziel zu erreichen: In ihrer Bewegungsphase führt die durchbrechende Figur einen EW: Geländelauf aus, bei dessen Mißlingen sie im Kontrollbereich des ersten Gegners zum Stehen kommt. Gelingt der EW dagegen, so können alle Gegner deren Kontrollbereich durchquert wird einen Angriff gegen den Durchbrechenden führen, sofern sie in dieser Runde keine anderen Handlungen vorziehen.
Für den Durchbrechenden ergibt sich eine WM-2 für den WW:Abwehr. Wird hierbei ein schwerer Treffer erzielt, ist der Durchbruchsversuch ebenfalls mißlungen und der Durchbrechende kommt im Kontrollbereich desjenigen Gegners zum Stehen, der den schweren Treffer erzielt hat, kann aber noch handeln, sofern er sich nicht mehr als B/2 bewegt hat.
Ist kein schwerer Treffer erzielt worden, so war der Durchbruch erfolgreich und die Figur kann sich insgesamt um ihre volle Bewegungsweite, bzw. mit B/2 wenn sie in dieser Runde noch handeln will, bewegen.

Stefan Lipgens

Der Digest (MD/DRoSI/Archont)

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