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Bezeichnung: Seefahrt
Motivation: Anregung zur Ausgestaltung von Kampagnen
Gehört zum Kapitel: Spielwelt, Optionale Regeln
Autor: Peter Keel ( Homepage )
    Da ich (der selbst Segler bin) bisher keine befriedigende Lösung für die Seefahrt gefunden habe, habe ich selbst Regeln für Seefahrt mit RuneQuest geschrieben. Sorry wegen dem Layout, aber ich hatte keine Lust das ganze wieder in Ordnung zu bringen...

    Wetter
    Eine äusserst wichtige Komponente in jeder nichtmotorisierten Seefahrt ist das Wetter, namentlich der Wind aber auch der Niederschlag, und die Bewölkung. Nicht zuletzt hängt schliesslich die ganze Fortbewegung mit Schiffen vom Wetter ab.

    Wind
    Die Bewegung der Luft wird durch Stärke und Richtung bestimmt. Die St„rke wird anhand der folgenden Tabelle bestimmt:

    Windmesstabelle
    STBeschreibungKm/hWahrscheinlichkeit
    0-2Windstill020%
    3-6leichter Windzug001-01520%
    7-12leichte Brise015-03020%
    13-18frische Brise030-04510%
    19-24steife Brise045-06010%
    25-30starker Wind060-07510%
    31-36Sturm075-09006%
    37-45schwerer Sturm090-10503%
    46-50Orkan105-12001%

    Die Windstärke ist als RuneQuest-Eigenschaft zu verstehen und hat mehrere Auswirkungen auf die Charaktere.

    Bewegung: Die Grösse und die Stärke des Charakters werden addiert. Das Ergebnis ist die Stärke, die der Wind mindestens haben muss um dem Charakter Schaden zu können. Bei einem solchen Wind sollte der Spielleiter einen Widerstandswurf von Stärke plus Grösse des Charakters gegen die Stärke des Windes verlangen. Ein Misserfolg bedeutet dass der Charakter den Halt verliert und stürzt. Flugwesen können schon durch Wind beeinträchtigt werden der ihre eigene Stärke hat.

    Fernwaffen: Sobald die Stärke des Windes 10 übertrifft setzt folgende Modifikation ein: Jeder Punkt Stärke über 10 vermindert die Trefferchance um 5%.

    Sicht: Die Sicht kann durch umherfliegendes Material wie Gischt oder Regen vermindert werden. Die Stärke des Windes bestimmt die Grösse der Mitgerissenen Partikel, die die Sicht behindern. In Situation in denen der Wind imstande ist etwas herumzuwirbeln gilt grundsätzlich dass die Sicht um maximal soviel Prozent vermindert wird wie die Stärke des Windes beträgt.

    Beschädigungen: Stürme können auch Dinge, Gebäude oder Schiffe beschädigen. Folgende Tabelle gibt Auskunft über Beschädigungen durch Stürme. Eingerechnet sind vorallem die Schäden durch Wellengang. Die Tabelle gilt nur für Schiffe.

    Schaden durch Wind und Wellen
    STBeschreibungSchadenDurchschnitt
    0-2Windstill--
    3-6leichter Windzug11
    7-12leichte Brise1W32
    13-18frische Brise1W63,5
    19-24steife Brise 2W6+310
    25-30starker Wind 4W6+620
    31-36Sturm 6W6+1232
    37-45schwerer Sturm8W6+2466
    46-50Orkan10W6+4887

    Schaden durch Wind und Wellen
    STBeschreibungSchadenDurchschnitt
    0-2Windstill--
    3-6leichter Windzug11
    7-12leichte Brise1W32
    13-18frische Brise1W63,5
    19-24steife Brise 2W6+310
    25-30starker Wind 4W6+620
    31-36Sturm6W6+1232
    37-45schwerer Sturm8W6+2466
    46-50Orkan10W6+4887

    Zu Anfang einer Reise oder Expedition wird die anfängliche Windrichtung auf der folgenden Tabelle ausgewürfelt:
    Windrichtung
    W%Windrichtung
    01-10Nord
    11-20Süd
    21-25Ost
    26-60West
    61-70Nordost
    71-80Nordwest
    81-90Südost
    90-00Südwest

    Für alle weiteren Tage der Reise wird nun nur noch auf der folgenden Tabelle gewürfelt, ob sich die Windrichtung gegenüber dem Vortag geändert hat.
    Windrichtungsänderung
    W%Windrichtung
    01-70bleibt
    71-85Dreht 45 Grad im Uhrzeigersinn
    86-00Dreht 45 Grad im Gegenuhrzeigersinn

    Bewölkung und Niederschlag
    Ein zweiter Wetterbestimmender Faktor ist die Bewölkung und der davon abhängige Niederschlag. Selbstverständlich wird das Wetter nicht vom Niederschlag oder der Bewölkung gebildet sondern von Temperatur und Winden, aber für einen Charakter ist nun mal die Bewölkung und der Niederschlag etwas äusserst Wetterbestimmendes, denn nach diesen Faktoren beurteilt er ob das Wetter gut oder schlecht ist. Mit Bewölkung ist der Wolkenbedeckte Anteil des Himmels gemeint. Die für die Bewölkung ermittelte Zahl ist zudem Grundlage für die prozentuale Wahrscheinlichkeit von Regen und die Höhe des zu erwartenden Niederschlags.

    Niederschlag
    Die Wahrscheinlichkeit für Niederschläge entspricht dem Wert der Bedeckung. Pro Tag wird mit W100 gewürfelt. Ist das Ergebnis höchstens gleich dem Wert der Bewölkung regnet es. Die Menge des Niederschlags in Millimetern entspricht der prozentualen Chance für Regen.

    Folgende Tabelle dient zum ermitteln von Bewölkung und Niederschlag.
    Bewölkung und Niederschlag
    W%Bewölkungmögl.Niederschlag
    01-10Keine01-10 mm
    11-20kaum Wolken11-20 mm
    21-30einzelne Wolken21-30 mm
    31-40leicht bewölkt31-40 mm
    41-50mässig bewölkt41-50 mm
    51-65stark bewölkt51-65 mm
    66-80bedeckt66-80 mm
    81-00dichte Wolkendecke81-100 mm

    Die folgende Tabelle gibt Auskunft, wie sich die Bewölkung oder der Niederschlag auf die Sichtweite auswirken.
    Wetter und Sicht
    WetterSichtweite
    Klar/kaum/einzelne Wolken10 - 25 km
    leicht bis stark bewölkt5 - 15 km
    bedeckt/dicke Wolkendecke5 - 10 km
    Langanhaltender Nieselregen2 - 5 km
    Starker Niederschlag/Schauer500 - 2000 m
    Dunst100 - 500 m
    Nebel50 - 100 m

    Folgende Regeln gelten etwa für den Wetterablauf eines Tages im Allgemeinen. Allerdings muss man sich nicht daran halten - das Wetter hält sich auch nicht dran.

    Morgeneher Dunstig
    Mittagmeist aufklarend
    Nachmittagmeist klar
    AbendTendenz zu Gewittern/Regen
    Nachtklar oder neblig, oft regen

    Bewegung
    Jedes Schiff besitzt eine ganz spezifische Schiffsgeschwindigkeit, die der Geschwindigkeit bei Windstärke 10 und Wind von Hinten entspricht. Diese Schiffsgeschwindigkeit wird normalerweise in den Schiffsbeschreibungen angegeben. Geruderte Schiffe oder Ruderbare Schiffe besitzen noch eine Rudergeschwindigkeit, die der Geschwindigkeit bei Reisefahrt (ohne zusätzliche Segel) entspricht.

    Geschwindigkeit
    Die Geschwindigkeit eines Segelschiffes setzt sich aus folgenden Faktoren zusammen: Form der Segel und der Takelage, Windrichtung relativ zum Schiff, Windstärke und Schiffsgeschwindigkeit bei Windstärke 10 (leichte Brise) und Wind von Hinten. Die Schiffsgeschwindigkeit ist Abhängig von Segelfläche, Rumpfform, Tonnage und Rumpfmassen.

    Windrichtung
    Es gibt vom Schiff aus gesehen fünf verschiedene Möglichkeiten für die Richtung aus der der Wind kommt, oder anders gesagt fünf Möglichkeiten für den Kurs am Wind. Nämlich:

    AIm Wind stehend (Wind von Vorn)
    BHoch am Wind (Wind von schräg Vorn)
    CAm Halbwind (Wind von der Seite)
    DMit raumem Wind (Wind von schräg hinten)
    EVor dem Wind (Wind von Hinten)

    Takelungsarten
    Takelungsarten gibt es wie Sand am Meer, aber man kann sie in mehr oder weniger grobe Gruppen aufteilen, ausserdem braucht man für das Rollenspiel im Zeitraum bis etwa 1500 viele viele Takelungstypen gar nicht erst. Die Takelungen wurden in folgende Klassen eingeteilt: Lateinertakelung, Gaffeltakelung, Rahtakelung mit einem Mast, Rahtakelung mit mehreren Masten und Bermudatakelung. Voraussichtlich wird die etwas moderne Bermudatakelung gar nicht erst auftauchen. Die Gaffeltakelung wird sozusagen nur von kleinen Fischerbooten benutzt, und Rahtakelungen mit mehreren Masten sind auch relativ selten.

    Ruderschiffe
    Dazu kommen noch die geruderten Schiffe. Diese können ebenfalls mit verschiedenen Geschwindigkeiten fahren, nämlich mit Schonruderfahrt, Marschruderfahrt und Rammfahrt.

    Segeltabellen
    Die folgenden Tabellen sind je für eine spezielle Takelageart ausgelegt und enthalten Multiplikatoren für die Geschwindigkeit, je nach Lage am Wind und Windstärke. Sargasso gibt einen zusätzlichen Multiplikator von x0,5 auf die Schiffsgeschwindigkeit. Der Reihe nach bedeutet A=Im Wind, B=Am Wind, C=Halbwind, D=Raumer Wind, E=Vor dem Wind

     Lateinertakelung
    
     WS   A    B    C    D    E
     0  x0,0 x0,0 x0,0 x0,0 x0,0
     1  x0,0 x0,2 x0,3 x0,5 x0,4
     2  x0,0 x0,7 x0,8 x1,5 x1,0
     3  x0,0 x1,0 x1,2 x2,0 x1,5
     4  x0,0 x1,2 x1,5 x2,5 x2,0
     5  x0,0 x1,5 x2,0 x3,0 x2,5
     6   -    -    -   x4,0 x3,5
     7   -    -    -    -   x5,0
     8   -    -    -    -   x7,0
    
    
    

    Rahtakelung, einmastig WS A B C D E 0 x0,0 x0,0 x0,0 x0,0 x0,0 1 x0,0 x0,1 x0,2 x0,4 x0,5 2 x0,0 x0,2 x0,4 x0,8 x1,0 3 x0,0 x0,3 x0,6 x1,2 x1,5 4 x0,0 x0,4 x0,8 x1,5 x2,0 5 x0,0 x0,5 x1,0 x2,0 x2,5 6 - - - x2,5 x3,5 7 - - - - x5,0 8 - - - - x7,0

    Rahtakelung, mehrmastig WS A B C D E 0 x0,0 x0,0 x0,0 x0,0 x0,0 1 x0,0 x0,1 x0,4 x1,0 x0,5 2 x0,0 x0,3 x0,8 x1,5 x1,0 3 x0,0 x0,6 x1,0 x2,0 x1,5 4 x0,0 x0,8 x1,2 x2,5 x2,0 5 x0,0 x1,0 x1,5 x3,0 x2,5 6 - - - x4,0 x3,5 7 - - - - x5,0 8 - - - - x7,0 Gaffeltakelung WS A B C D E 0 x0,0 x0,0 x0,0 x0,0 x0,0 1 x0,0 x0,2 x0,3 x0,5 x0,4 2 x0,0 x0,6 x0,8 x1,5 x1,0 3 x0,0 x0,8 x1,0 x2,0 x1,5 4 x0,0 x1,0 x1,2 x2,5 x2,0 5 x0,0 x1,2 x1,8 x3,0 x2,5 6 - - - x4,0 x3,5 7 - - - - x5,0 8 - - - - x7,0

    Bermudatakelung WS A B C D E 0 x0,0 x0,0 x0,0 x0,0 x0,0 1 x0,0 x0,5 x0,8 x1,0 x0,5 2 x0,0 x1,0 x1,0 x1,5 x1,0 3 x0,0 x1,2 x1,5 x2,0 x1,5 4 x0,0 x1,5 x2,0 x2,5 x2,0 5 x0,0 x2,0 x2,5 x3,0 x2,5 6 - - - x4,0 x3,5 7 - - - - x5,0 8 - - - - x7,0

    Ereignisse
    Klar dass an Bord auch mal was passiert. Dafür haben wir eine Ereignistabelle, in der verschiedene Ereignisse wie Mann über Bord, Begegnungen Meutereien und diverse Bordereignisse festgehalten werden. Pro Tag können Natürlich auch mehrere Ereignisse eintreffen, also würfeln wir zuerst auf dieser Tabelle:

    Wetter und Sicht
    W6Anzahl Ereignisse
    121
    342
    563

    Hier nun als Beispiel eine Ereignistabelle für eine 24 m Karavelle mit 12 Mann Besatzung:

    Wetter und Sicht
    2W6Ereignis
    2Meuterei
    3Diebstahl unter der Mannschaft
    4Der Kapitän betrinkt sich
    5Ein Mannschaftsmitglied erzählt
    6Streit
    7Keine besonderen Vorkommnisse
    8Spiel
    9Begegnung mit Delphinen, Haien oder Rochen
    10Passagier von Besatzungsmitglied bestohlen
    11Begegnung mit einem Riesenkalmar
    12Sabotage oder Piraterie

    Routine
    Hier zur Hilfe für den Spielleiter eine zusammengefasste Checkliste:

    Checkliste

    • Anfängliche Windrichtung (1. Tag)
    • Wetter auswürfeln
    • Windrichtung auswürfeln
    • Windstärke auswürfeln
    • Anzahl der Ereignisse ermitteln
    • Ereignisse ermitteln
    • Ereignisse durchspielen
    • Zurückgelegte Strecke ermitteln
    • Neue Standortbestimmung

    Schiffe

     Schiff                        Länge  Breite Tiefg. Freib. Nutz  Bes    RG  SE    ST    SG
     Leichte Galeere                27,0     6,0    0,5   1,0    2    50     8  12    40     8
     Bireme                         20,0     3,0    1,0   1,0    1    70    12  12    60     7
     Grosses Floss                   6,0     2,0    0,3   0,1    4     2    14  10    50     3
     Handelsschiff                  14,0     4,0    2,5   0,5    7     2     7  18    30     5
     Kanu                            3,0     0,6    0,3   0,3    0,2   1     3   7     5     5
     Knorre                         21,0     5,0    1,0   2,0   15    15     8  22    40     6
     Grosse Kogge                   24,0     7,0    3,5   4,0   75    25    11  28    80     6
     Langschiff                     28,0     6,0    1,0   1,0   20    50     8  15    50     8
     Polyreme                      128,0    44,0    2,0   7,0   50  4000    30  12   140     2
     Kleines Ruderboot               3,0     1,5    0,3   0,6    0,5   1     5  15    15     4
     Trireme                        37,0     4,0    2,5   3,0    1   200    16  18    80     8
    

    Hier die Schiffe aus dem "Das Schwarze Auge" Seefahrtsbuch:

     Galeerenfresser (Langschiff)   26,2     5,6    1,1   1,0   25    46     7  15    50     8
     Purpurblitz (Langschiff)       36,6     7,5    1,5   1,0   52    70    14  15    70     9
     Nordstern (Knorre)             19,6     5,7    1,1   2,0   30    10     6  12    40     6
     Schwarze Orchidee (Bireme)     26,1     5,3    1,2   1,2   14    90    10  12    70     7
     Goldene Muräne (Bireme)        23,5     5,0    0,9   1,0   10    74    10  12    60     7
     Seeadler von Beilunk (Trireme) 43,8     6,3    1,7   2,5   31   174    16  18    80     8
     Stolz von Al'Anfa (Trireme)    58,7     8,2    4,4   7,0  148   614    12  10    80     2
     Prinz Arkos (Trireme)          42,5     6,2    1,5   2,0   31   178    16  18    80     8
     Schwarzer Stier (Dschunke)     52,8     8,8    3,2   3,0  347   100    12  18   100     4
     Diamant (Dschunke)             43,4     8,7    2,9   2,7  255    82    10  15    80     5
     Rastullahs Zorn (Dhau)         26,2     4,7    2,0   1,8   49    52    16  18    60     8
     Tigerhai (Dhau)                18,3     3,9    1,5   1,5   25    14    14  15    40     8
     Heilige Elida (Kornsegler)     31,2     7,9    4,1   5,0  289    28    14  24    90     5
     Elchreiter (Kogge)             24,1     8,1    3,0   4,0  132    34    12  28    80     6
     Adler von Salza (Kogge)        29,1     8,2    3,2   4,5  168    30    14  30    90     6
     Milzenis (Karacke)             38,1    14,4    4,6   5,6  520   118    14  30   120     5    
     Willem Kuyfhoff (Karavelle)    20,4     6,3    3,3   3,0   96    25    14  26    70     6
     Korisande (Karavelle)          24,0     8,0    3,0   2,5   95    10    16  30    80     6
     Colga na Naomh (Karavelle)     24,6     6,6    3,7   4,0  135    50    18  28    80     7
     Swafnirs Rache (Karacke)       27,0    10,6    4,2   6,4  230    78    16  30    90     6
     Fürchtenichts (Karacke)        39,4    14,3    5,7   8,2  630   166    18  35   130     6    
     Admiral von Seweritz (Galeone) 26,8     8,3    3,3   6,5  184    56    20  30   100     7
     Unbeirrt (Galeone)             31,5     9,9    4,0   7,0  260   100    22  34   120     7
     Horas über den Wellen (Galeone)36,5    11,4    4,8   8,4  494   112    24  36   140     7
    
     RG = Rumpfgüte (=RS) geht von 2-18 für Fichten und Tannenholzschiffe
     SE  = Seetüchtigkeit
     ST  = Struktur (=LP)
     SG = Schiffsgeschwindigkeit in Km/h bei Windstärke 2 und Wind von Hinten
                (oder Rudergeschwindigkeit bei Reisefahrt)
    

Dieser Artikel stammt von der Homepage des Autors Peter Keel veröffentlicht. Der Artikel unterliegt der OPL (http://seegras.discordia.ch/About/opl.phtml) Mit anderen Worten: Frei Benutzbar, solange a) Urheber erwähnt wird und b) derivative Werke wieder unter die OPL gestellt werden.

 

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