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Jakob Rubinstein

Produkttyp: Roman ¸ Taschenbuch für [Romane]

Sprache: Deutsch

Verlag: Basilisk [HP]

Preis: unbekannt

Erstveröffentlichung: 2003

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Info-Text:
Aus der Amazon.de-Redaktion: Jakob Rubinstein ist das inzwischen dritte Buch von Andreas Gruber¸ der mit seinem Storyband Die letzte Fahrt der Enora Time beim Deutschen Phantastik Preis in zwei Kategorien den ersten Platz belegte. Dieses Mal hat sich der österreichische Autor dem Krimigenre zugewandt. In fünf Erzählungen und Novellen lässt er den titelgebenden Detektiv im Untergrund von Wien merkwürdigen bis fantastischen Ereignissen nachspüren. Auf den ersten Blick ist Jakob Rubinstein weder der geborene Held noch besonders sympathisch. Mit seiner ausgeprägten Fresssucht¸ seiner Neigung zum Sprücheklopfen und seiner Schusswaffenphobie scheint er für den Job des Privatermittlers denkbar ungeeignet zu sein. Zum Glück verfügt er über eine intelligente Sekretärin¸ eine Schwester mit Kontakten in der High Society und einen reichen Freund¸ der ihm in jeder Situation hilfreich zur Seite steht. Und Hilfe kann Jakob gebrauchen: Immer wieder bekommt er es mit Geheimprojekten der Regierung zu tun. Menschen verschwinden in anderen Dimensionen oder werden Opfer gefährlicher Experimente. Ein Klient sucht den Kontakt zu seiner ehemaligen großen Liebe¸ die nur in seiner Einbildung existiert. Und wie ein Kastenteufel taucht Innenminister Frank Rohrschach stets dann auf¸ wenn Rubinstein den fiesen Bürokraten am wenigsten gebrauchen kann. Trotz guter Ansätze und Grubers offenbarem Erzähltalent bleibt nach der Lektüre des Buches ein fader Beigeschmack zurück. Keine der Storys weiß durch eine besonders spannende Handlung zu überzeugen¸ und die Figuren entsprechen fast durch die Bank peinlichen Klischees -- von der erfolgreichen Galeriebesitzerin bis hin zum schwulen Trottel. Und was bitte soll ein 'jiddischer Privatdetektiv' sein? Jiddisch ist eine Sprache und keine irgendwie geartete Gruppenzugehörigkeit. Aber auch als einfach nur jüdischer Detektiv mit sonderbaren Eigenheiten bliebe Jakob Rubinstein blass¸ und das ist schade. Denn von dem unschönen Titelbild einmal abgesehen hat der Basilisk Verlag ein ansehnliches Buch produziert¸ in dessen Inhalt allerdings noch viel Arbeit investiert werden müsste. --Helge Basler

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